Zum "Tag des alkoholgeschädigten Kindes" am 9. September: BZgA macht auf Risiken des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft aufmerksam
Der Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft ist eine der häufigsten nichtgenetischen Ursachen für körperliche oder geistige Behinderungen von Kindern. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland pro Jahr rund 10.000 Neugeborene zur Welt, die aufgrund des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft zum Teil schwere Schädigungen, Missbildungen oder Entwicklungsstörungen aufweisen. Die Risiken des Alkoholkonsums werden von vielen werdenden Eltern nach wie vor unterschätzt. Darauf macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Tag des alkoholgeschädigten Kindes am 9. September aufmerksam.
Etwa acht von zehn Frauen im gebärfähigen Alter trinken regelmäßig Alkohol, viele von ihnen greifen auch während der Schwangerschaft zu alkoholischen Getränken. Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, warnt vor Alkohol während der Schwangerschaft: "Was viele Frauen nicht wissen: Schon geringe Mengen Alkohol können unheilbare Schädigungen des Kindes nach sich ziehen. Einen Grenzwert für unbedenklichen Alkoholkonsum in der Schwangerschaft gibt es nicht. Daher sollten schwangere Frauen grundsätzlich auf Alkohol verzichten, am besten schon, wenn eine Schwangerschaft geplant ist."
Die schwerste Form der Schädigung von Kindern durch Alkohol in der Schwangerschaft ist das sogenannte Fetale Alkoholsyndrom (FAS). Davon betroffene Kinder weisen etwa körperliche Missbildungen wie Fehlbildungen im Gesicht - vor allem im Bereich der Augen -, Fehlbildungen des Skeletts und der Extremitäten sowie Nierenschäden und Herzfehler auf. Darüber hinaus können Kinder Schäden davontragen, die bei der Geburt kaum zu erkennen sind und erst im Laufe der Kindheit deutlich werden. Zu diesen sogenannten Fetalen Alkoholeffekten (FAE) zählen neurologische und psychische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, geistige Entwicklungsstörungen, Sprach- und Hörstörungen, aber auch Hyperaktivität, Autismus und Aggressivität. Neben der Menge an Alkohol, die getrunken wird, hängen die gesundheitlichen Folgen für das Baby vom Zeitpunkt in der Schwangerschaft ab, zu dem es dem Alkohol ausgesetzt ist. Alkohol in der Frühphase der Schwangerschaft steht häufig im Zusammenhang mit schwersten körperlichen Schäden des Neugeborenen bis hin zur Fehlgeburt, Alkohol im späteren Verlauf führt zu Wachstumsstörungen, neurologischen Auffälligkeiten und intellektuellen Entwicklungsstörungen beim Kind.
Im Rahmen ihrer Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." hat die BZgA für werdende Mütter und Väter Informationen zum Thema Alkoholkonsum in der Schwangerschaft entwickelt:
- Auf dem Internetportal der Kampagne unter http://www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schwangerschaft-und-stillzeit/ stehen übersichtlich und aktuell Hinweise zum Thema zur Verfügung.
- Der BZgA-Elternratgeber "Auf dein Wohl, mein Kind" enthält darüber hinaus ausführliche Sachinformationen, Erfahrungsberichte schwangerer Frauen und Anregungen, wie sich werdende Eltern in punkto Alkoholverzicht gegenseitig unterstützen können. Er kann kostenfrei unter folgender Adresse bestellt werden:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln,
Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de,
online: http://www.kenn-dein-limit.de/infomaterial oder http://www.bzga.de
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
08.09.2010
Otto Bock auf der Rehacare in Düsseldorf „Active for you“
Interessante Produktneuheiten aus den vier Geschäftsbereichen Mobility Solutions, Prothetik, Orthetik und Neurostimulation und mit „Active for you“ ein Messeauftritt, der die Zielsetzung des Unternehmens deutlich macht: Otto Bock macht sich für die Bedürfnisse und Anforderungen von Fachkunden und Anwendern stark und präsentiert sich auf der Rehacare in Düsseldorf innovativ, offen und abwechslungsreich.
Im Mittelpunkt stehen bei der Rehacare eine Reihe von innovativen Produkten, die den aktiven Anwender unterstützen und ihm ein Maximum an Mobilität bieten, abgestimmt auf seine individuellen Bedürfnisse.
Um dem steigenden Interesse der Messebesucher nach Themen und Produkten auch aus den Bereichen Prothetik, Orthetik und Neurostimulation nachzukommen, präsentiert Otto Bockinteressante Neuheiten: Mit der Aqualine ein wasserfestes Badeprothesensystem sowie das 7,4 Volt Armprothesensystem für Kinder, das den individuellen Bedürfnissen in jeder Entwicklungsphase gerecht wird und gleichzeitig zielgerichtet auf eine spätere Versorgung im Erwachsenenalter vorbereitet. Mit den Orthesen Manu Neurexa, Genu Neurexa, Omo Neurexa und Walk On® unterstreicht Otto Bock zudem sein Engagement für Menschen in der Rehabilitation nach Schlaganfall.
Der Dialog und eine professionelle Beratung sind Otto Bock sehr wichtig.
Otto Bock vom 6. bis 9. Oktober 2010 auf der Rehacare in Düsseldorf, Halle 4, Stand E05/F05.
Otto Bock im Internet: www.ottobock.de
03.09.2010
|
||||
Die Abrechnungszahlen von rund 4.000 Physiotherapiepraxen wurden für das Trendbarometer analysiert und grafisch aufbereitet. Berücksichtigt wurden Praxen, die ihre Leistungen im 1. Quartal 2009 und im 1. Quartal 2010 regelmäßig über die opta data abrechnen ließen.
Die Balkendiagramme vergleichen die beiden Quartale, wobei zum einen der GKV-Gesamtumsatz (private Leistungen nicht einbezogen), zum anderen die Gesamtverordnungsanzahl der einzelnen Praxen betrachtet wird. Aufgrund der regionalen Unterschiede erfolgt die Erhebung auf KV-Bezirksebene. Es werden die Abrechnungsdaten eines durchschnittlichen Physiotherapeuten der jeweiligen Region ermittelt, so dass jede Praxis vergleichen kann, inwieweit sie von der Durchschnittspraxis abweicht.
Regionale Unterschiede bestimmen den Markt. An der Spitze befinden sich neben Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Sachsen noch weitere KV-Bezirke bzw. Bundesländer, die ein ordentliches Plus zu verzeichnen haben. Demgegenüber stehen Gebiete wie das Saarland, Bremen oder Baden-Württemberg, deren Durchschnittsumsätze zurückgingen. Auch bei der durchschnittlichen Gesamtverordnungsmenge sind es die bereits genannten Gebiete, in denen das durchschnittliche Verordnungsverhalten der Ärzte rückläufig war. Der durchschnittliche Zuwachs auf Bundesebene liegt bei ca. 1,72%.
Mehr Info: www.optadata-gruppe.de
01.09.2010
Das HFH-Fernstudienkonzept verbindet individuelles Lernen am eigenen Schreibtisch mit dem Angebot regelmäßiger Präsenzlehrveranstaltungen in über 40 regionalen Studienzentren in Deutschland und Österreich. Eine Zulassung zu den Diplom- und Bachelorstudiengängen ist gemäß dem Hamburgischen Hochschulgesetz auch für Berufstätige ohne Abitur möglich.
1997 wurde die HFH Hamburger Fern-Hochschule vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg staatlich anerkannt. An der Hochschule in privater Trägerschaft sind zurzeit 9.000 Studierende in den Fachbereichen Gesundheit und Pflege, Technik sowie Wirtschaft immatrikuliert. Damit zählt die HFH zu den größten privaten Fernhochschulen Deutschlands.
Mehr Info: www.hamburger-fh.de
30.08.2010
Gripability für Menschen mit limitierter HandfunktionGripability entwickelt, produziert und vertreibt »assistive technology«. Als Innovationsführerin auf dem Gebiet elektropneumatischer Greifsysteme eröffnet die Gripability GmbH, mit ihren Produkten Gripability e3 und Gripability Xhand, vielen Menschen neue Perspektiven auf dem Weg zu mehr Eigenständigkeit und Lebensqualität.
Mit Gripability e3 - dem einzigartigen Hightech Hilfsmittel, entwickelt von und für Menschen mit limitierter Handfunktion - können viele alltägliche Dinge selbstständig gegriffen und benutzt werden. Seine intelligente Konzeption garantiert eine leichte und individuelle Anpassung sowie uneingeschränkte Mobilität. Gripability e3 eröffnet seinem Anwender neue Dimensionen der Aktivität und bringt mehr Freiheit ins Leben.
Gripability Xhand - ein technisches Hilfsmittel, konzipiert als stationäre, helfende Hand - ist ein neuartiges Greifsystem, welches zur Fixierung verschiedenster Gegenstände, z.B. in einem Produktionsprozess, dient. Ihre maximale dynamische Flexibilität erlaubt eine uneingeschränkte dreidimensionale Positionierung. Kompatibilität mit den gängigen Reha-Sensoren garantiert die Anpassungsfähigkeit an jeden Anspruch. Gripability Xhand ist das Hilfsmittel, wenn es um Selbstständigkeit und Integration am Arbeitsplatz geht.
Und natürlich werden von Gripability auch dieses Jahr innovative Messeneuheiten präsentiert. So dürfen sich die Besucher der RehaCare 2010 bereits jetzt auf den brandneuen »Gripability Power-Kompressor« freuen.
Mehr Info: www.gripability.de
25.08.2010
Datenschutz bei Frühen Hilfen - ein Nachschlagewerk für die Praxis
"Was ist, wenn ich das Jugendamt einschalte - verletze ich dann meine Schweigepflicht?" Manche Ärztin und mancher Arzt werden über diese Frage bereits nachgedacht haben. Das betrifft auch Hebammen und Entbindungspfleger, wenn sie den Verdacht haben, dass ein Kind von seinen Eltern nicht richtig versorgt wird. Viele fragen sich: "Wie entscheide ich zum Wohle des Kindes? Verliere ich den Kontakt zur Familie und damit zu dem Kind, wenn ich den Verdacht anspreche und einen Hinweis weitergebe?"
Damit Frühe Hilfen dorthin kommen, wo Bedarf besteht, sollen Fachkräfte aus Gesundheitsdiensten und Jugendhilfe kooperieren. Doch je intensiver der Austausch ist, desto häufiger treten Fragen des Datenschutzes auf. Aus diesem Grund veröffentlichen das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) und das Informationszentrum Kindesmisshandlung/Kindesvernachlässigung (IzKK) am DJI die Broschüre "Datenschutz bei Frühen Hilfen - Praxiswissen kompakt". Sie wendet sich an Fachkräfte in Geburtskliniken, Arztpraxen, Schwangerschaftsberatungsstellen und kommunalen Ämtern sowie an Hebammen und die Fachkräfte bei freien Trägern der Jugendhilfe.
Die Expertinnen und Experten des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht e.V. (DIJuF) erläutern in dem Nachschlagewerk allgemeine Grundsätze zum Datenschutz wie das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, der Datenschutz als Vertrauensschutz sowie das Transparenzgebot. Auch spezifische Rechtsgrundlagen für Jugendhilfe bzw. Gesundheitsdienste, freie Träger und Schwangerschaftsberatung werden angesprochen.
Die Broschüre "Datenschutz bei Frühen Hilfen - Praxiswissen kompakt" ist im praktischen DIN-A-6-Format erschienen und umfasst 62 Seiten. Sie ist als Download sowie in gedruckter Form im Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unter http://www.fruehehilfen.de kostenlos zu beziehen oder unter folgender Adresse:
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 02 21 / 8 992 257, E-Mail: order@bzga.de
Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
23.08.2010
Hausmesse in der Niederlassung Berlin
Die opta data hat am 5. Juli ihre Niederlassung in Berlin, Mauerstraße 86-88, eröffnet. Zu diesem Anlass findet nun am 28. und 29. September eine Hausmesse statt. An diesen Tagen haben Interessenten die Möglichkeit, sich jeweils von 10.00-17.00 Uhr unverbindlich über die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmensgruppe zu informieren, die neuen Räumlichkeiten zu besichtigen und die regionalen Berater kennenzulernen. Zu den umfassenden Lösungen für Leistungserbringer im Gesundheitswesen zählen die Abrechnung gegenüber Krankenkassen und privaten Rechnungsempfängern, Branchensoftware, Beratung bei der Einführung von Qualitätsmanagement-Systemen und Marketing-Dienstleistungen.
Mit der neuen Niederlassung ist opta data nun bereits mit Standorten in sieben deutschen Städten vertreten. Die Berliner Räumlichkeiten werden auch als Veranstaltungsort für Schulungen im Rahmen der opta data akademie dienen.
20.08.2010
BTB-Fotowettbewerb 2010 Die vierte Jubiläumsaktion zum 25. Geburtstag des BTB beginnt am 20. August 2010
Mit dem Thema „Ihr Fernstudium beim Bildungswerk für therapeutische Berufe“ startet am 20.08.2010 der große BTB-Fotowettbewerb als vierte Jubiläumsaktion zum 25. Geburtstag. Bis zum 31. Oktober kann jede/r Erwachsene ab 18 Jahren bis zu drei Bilder einreichen.
Wir möchten alle Interessierten dazu einladen, sich gestalterisch mit einem Fernstudium beim BTB zu beschäftigen und ihre/seine persönliche Sicht zu visualisieren. Dabei ist es unerheblich, ob Sie Hobbyfotograf sind oder professionell arbeiten: Einzig und allein Ihr Bild zählt! Ob Stillleben, Tierfotografie oder kreatives Portrait Ihrer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich erhält jede/r Teilnehmer/in 10% Bonus auf einen BTB-Lehrgang nach Wahl!
Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie die Möglichkeit, Ihr Bild einzureichen erhalten Sie auf unserer Wettbewerbsseite im Internet unter www.btb.info/fotowettbewerb. Der Preis für das Siegerbild ist ein Wellness-Wochenende für zwei Personen im Sportschloss Velen im Gesamtwert von 528,- €. Nach dem Einsendeschluss bewertet eine Fachjury die kreative Bildidee sowie die fotografische Umsetzung. Die Gewinner werden von uns schriftlich benachrichtigt.
Bis zum Ende des Jahres werden weitere Jubiläumsaktionen folgen, die Sie jederzeit der Homepage des BTB unter www.btb.info entnehmen können. Seien Sie gespannt!
Über das BTB:
Hervorgegangen aus dem Therapiezentrum Wuppertal e.V. blickt das Bildungswerk für therapeutische Berufe mittlerweile auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit in der Erwachsenenbildung zurück. Unter dem Slogan „Aus der Praxis für die Praxis!“ legt das BTB großen Wert auf die Aktualität und Praxistauglichkeit der in den Ausbildungen vermittelten Fachkenntnisse, damit sich die Absolventen im späteren Beruf erfolgreich etablieren können.
Von Anfang an hat sich das BTB bewusst auf Ausbildungen im Gesundheitswesen fokussiert, da eine zu starke Ausweitung des Studienangebotes zu Lasten der Qualität geht. Zusätzlich hat der Gründer des Bildungswerkes seinen reichen Erfahrungsschatz aus der eigenen langjährigen therapeutischen Tätigkeit als Heilpraktiker mit in die Ausbildungen und Studienbriefe einfließen lassen.
Alle 14 Ausbildungen sind durch die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) kontrolliert und zugelassen. Über 40 kompetente Dozenten und Tutoren - alles erfahrene Praktiker in ihren jeweiligen Fachgebieten - kümmern sich um die Ausbildung und Betreuung der Studierenden.
Weitere Informationen im Internet unter www.btb.info
19.08.2010
Beim Medizinischen Seminar Bad Boll (MSBB) trafen sich im Juni 2010 über 230 interessierte Ärzte, Therapeuten und Pharmazeuten in Bad Boll/Eckwälden, um das Thema „Chronische Rückenschmerzen“ interdisziplinär zu behandeln.
Das medizinische Seminar Bad Boll, das seit 1980 eine feste Einrichtung ist, hat es sich zum Arbeits ziel gesetzt, durch dreimal jährlich in den Räumlichkeiten der WALA Heilmittel GmbH stattfindende Tagungen zur Weiterbildung von Ärzten, Medizinstudenten und anderen Therapeuten in der anthroposophischen Therapierichtung beizutragen.
Internationale Größen aus Therapie und Forschung stellten innovative Behandlungskonzepte vor, sprachen über Gemeinsamkeiten von Osteopathie und Anthroposophischer Medizin und über Erkenntnisse aus ihrer langjährigen praktischen Arbeit. So stellte z.B. Dr. biol. hum. Robert Schleip, Lei ter des „Fascia Research Projects“ an der Universität Ulm, die neuesten Ergebnisse aus der Faszienforschung vor und präsentierte dabei Aufsehen erregende, faszinierende Aufnahmen von den enorm beweglichen Strukturen des Bindegewebes im Inneren des menschlichen Körpers. „Die Aufnahmen zeigen, wie selbst geringe mechanische Impulse bleibende viskoelastische Verformungen im Netzwerk der Faszienarchitektur bewirken können“ erläutert Schleip.
Weitere Informationen siehe www.medseminar-bad-boll.de
16.08.2010
Genius Gesundheitszentrum: Rezepte gegen Langeweile auf der TrainingsflächeDie E+S GmbH, Hamburg, bietet den Mitgliedern des Genius Physionetzwerkes praxisnahe Trainingsleitfäden, Hilfestellung bei der Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern, von Krankenkassen anerkannte Präventionsmanuale sowie Erfahrungsaustausch untereinander. Bundesweit sind bereits über 60 Praxen zertifizierte Mitglieder im Netzwerk und dürfen sich Genius Gesundheitszentrum nennen.
Ein Genius Gesundheitszentrum betreut seine Patienten nach dem Genius Trainingskonzept, dessen Basis ein ausgewogener Mix aus betreutem Gerätetraining und funktionsgymnastischen Übungen.
Die Standards finden Sie unter www.genius-gesundheitszentrum.de
Zukunftsperspektive
In den nächsten Jahren wird die Branche erleben, dass aus den Patienten immer stärker Konsumenten werden, die für eine kommerzielle Dienstleistung ein mangemessenes Qualitätsmanagement und nur den besten Service erwarten. Gesundheit wird zu einer Ware, die künftig von vielen Menschen mit Lust und Begeisterung gekauft wird. Schon heute heißt es diese Chancen nutzen und seine Kunden durch ein abwechslungsreiches Angebot, hohen Standard und Know-how an sich zu binden.
12.08.2010
Neue Wege in der Zusammenarbeit beschreiten auf Endoprothetik spezialisierte Chirurgen und Physiotherapeuten am 9. Oktober 2010 in Garmisch-Partenkirchen. Die endogap Klinik für Gelenkersatz lädt in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK e. V.) Landesverband Bayern e. V. zum 3. "endofit 2010" Fachkongress für Physiotherapeuten in das Kongresszentrum Garmisch-Partenkirchen ein. Begrüßt werden rund 200 Physiotherapeuten aus Praxis, Reha- und Akutklinik, um sich unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Christian S. Fulghum (endogap) von den hochkarätigen Referenten aus Praxen und Kliniken über die Probleme in der Knie- und Hüftendoprothetik und interdisziplinäre Lösungsstrategien informieren zu lassen.
Denn gerade die umfassende und praxisnahe Information über aktuelle diagnostische und therapeutische Konzepte, die engere interdisziplinäre Zusammenarbeit der Mediziner und die stetige Fortbildung ermöglichen erst eine optimale Behandlung der Patienten. Während der Veranstaltung haben die Gäste Gelegenheit zum Besuch der angegliederten Industrieausstellung. Hier präsentieren Partnerunternehmen der Spezialklinik ihre modernen Produkte und Dienstleistungen rund um den Hüft- und Kniegelenkersatz. Die Fortbildungsveranstaltung ist mit sechs Fortbildungspunkten zertifiziert und kostenpflichtig.
Mehr Info: "endofit 2010"
09.08.2010
Der große Betten-Check 2010 - Ist Ihr Bett noch zu gebrauchen?
Eine aktuelle Befragung in Zusammenarbeit mit der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) hat ergeben: Es besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen einem gesunden Schlaf und einem rückengerechten Bettsystem.
Doch wie sollte eine optimale Schlafstätte beschaffen sein?
Entspricht ihr Bett den Anforderungen?
Diese entscheidenden Fragen beantwortet der große Betten-Check der Firma Lattoflex, einem Hersteller AGR-zertifizierter Bettsysteme.
Teilnehmer des Betten-Checks können einen Fragebogen ausfüllen und von Spezialisten analysieren lassen, ob ihr Bettinnenleben (Rahmen und Matratze) noch gut ist oder ausgetauscht werden sollte.
Die Analyse ist gratis und unverbindlich, die Fragebögen stehen unter www.agr-ev.de/bettencheck zum Download bereit.
Einsendeschluss ist der 15. September 2010. Da der Betten-Check sinnvoll für alle Menschen mit Schlaf- und/oder Rückenproblemen ist, informiert die AGR e.V. über diese besondere Aktion.
05.08.2010
![]() |
Steuerung von Haltung und Bewegung
Bereits kleinste Dysbalancen und Instabilitäten im Bewegungsapparat werden durch die hohe Sensibilität der dreidimensional wirkenden Standplattform des Pedalo®-Stabilisators aufgezeigt und therapiert, um die sensorische Steuerung von Haltung und Bewegung zu verbessern.
In der Therapie eignet sich das Ganzkörpertrainingsgerät vor allem für Patienten mit neurologischen Ausfällen.
Bei Senioren wird es bevorzugt zum Training des Gleichgewichtes, der Standsicherheit und zur Sturzprophylaxe eingesetzt.
Therapie und Training auf dem Stabilisator sind effizient, da seine Wirkungsweise die Eingangsinformationen der Propriozeptoren und Rezeptoren erhöht.
Das führt zu einer Stimulierung und Verbesserung der Koordination der intersegmentalen Muskeln.
Mehr Info: www.pedalo.de
02.08.2010
Raumgestaltung zum Wohle des Patienten
Farbgestaltung, Lichtkonzept und Materialwahl bestimmen die Raumatmosphäre. Mit einer Grundrissanalyse wird der Raum so gestaltet, dass der Patient sich wohlfühlt und der Therapeut optimal arbeiten kann. Auf Raumkonzepte für Praxen und Therapieräume hat sich das Unternehmen »Gesunde Räume« deutschlandweit spezialisiert.
Ein stimmiges Gestaltungskonzept ist eine gute Unterstützung im Heilungsprozess sowie ein Faktor für dauerhafte Kundenbindung, besonders bei Selbstzahlern. Im Vordergrund stehen die für die Zulassung notwendigen Bedingungen. Achtet man bei der Planung von zukunftsorientierten Konzepten, wie Medical Fitness oder Wohlfühlmassagen, auf die richtige Raumaufteilung, können erhebliche steuerliche Vorteile geltend gemacht werden.
Foto: T. Kuhnert
Mehr Info: www.gesunderaeume.de
26.07.2010
Ausbildung zum Diplom-Physiotherapeuten
PT-Schulen aus Kerpen, Schwerin, Neuwied und Leipzig haben sich mit der Hogeschool Zuyd (Zuyd University of Applied Sciences) in Heerlen (NL) zusammengeschlossen.
Die Qualifikationsziele des PT-Studiengangs gelten ungekürzt auch für das Bachelorprogramm, das in Heerlen angeboten wird. Der Studiengang bietet den TeilnehmerInnen, sich in den niederländischen Kompetenzen zu vertiefen sowie die persönlichen Fähigkeiten in den Bereichen evidenzbasiertes und physiotherapeutisch methodisches Handeln zu erweitern. Das Studium zielt auch auf die Reflexion des eigenen professionellen Handelns.
EPEPE ist ein Netzwerk mit dem Ziel, innerhalb der paramedizinischen Berufe in Europa problem based learning (problemorientiertes Lernen) und evidence based learning weiter zu entwickeln und zu verbreiten.
Mehr Info: www.epepe.eu
21.07.2010
Medical IT Services bietet erstmals deutschlandweit zertifizierte KV-SafeNet-Zugänge für Praxen die das KV-SafeNet und Internet über ein einziges UTM-Gateway kostengünstig nutzen wollen
Der KV-SafeNet-Provider Medical IT Services liefert für den sicheren Zugang zum KV-SafeNet der Kassenärztlichen Vereinigungen ab sofort die erste extrem günstige, hochsichere und providerunabhängige KV-SafeNet-UTM-Lösung von Securepoint für Praxen, die gleichzeitig Internet und KV-SafeNet in einem Gerät sicher zulässt. Medical IT Services bietet einen zertifizierten, schnellen und sicheren elektronischen Datenaustausch über das KV-SafeNet an, für die die Onlineabrechnungen künftig verbindlich sind. Das KV-SafeNet-UTM-Gateway von Securepoint ist mit diesem Zugang zertifiziert worden.
Mehr Info http://medical-it-services.de
16.07.2010
![]() |
| BALANCE-Trainer |
1. THERApeuten-Tage der medica Medizintechnik GmbH
Vom 28. bis 29. Mai 2010 fanden die 1. THERApeuten-Tage der medica Medizintechnik GmbH statt. 62 Therapeuten namhafter neurologischer Kliniken und Reha-Einrichtungen aus ganz Deutschland versammelten sich zum Thema „Gerätegestützte Therapie und Bobath ein Widerspruch oder sinnvolle Ergänzung?“ im oberschwäbischen Hochdorf.
Eingeleitet wurden die 1. THERApeuten-Tage von Vorträgen zweier namhaften Referenten. Bettina Paeth Rohlfs Bobath Senior Instruktorin und Buchautorin - referierte über den Einsatz des BALANCE-Trainers im Zusammenspiel mit Bobath in ihrer Physiotherapiepraxis. Bernd Rall leitender Physiotherapeut der Fachklinik Ichenhausen referierte über den Einsatz der THERA-Trainer in der Fachklinik Ichenhausen.
Der BALANCE-Trainer ist besonders geeignet für Menschen, die aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls in Ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind - z.B. Betroffene mit Schädel-Hirn-Trauma, im Wachkoma, nach einem Schlaganfall oder Multiple Sklerose. Das BALANCETraining eignet sich gut um altersbedingte Sturzgefährdung zu verringern.
Der BALANCE-Trainer ist in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich. Die Sondergröße BALANCE-Trainer ist der Körpergröße von Jugendlichen angepasst. Sie unterscheidet sich außerdem durch die reduzierte Federkraft von der Standardgröße des BALANCE-Trainers. Weitere Zubehöroptionen ermöglichen eine optimale Anpassung des BALANCE-Trainers an den Benutzer.
Mehr Informationen www.thera-trainer.de
14.07.2010
Rehasport beim Physiotherapeuten - Rehasport nach § 44 SGB IV
Der von den Kostenträgern unterstützte Rehabilitationssport nach § 44 SGB stellt ein interessantes Potenzial für Gesundheitssportanlagen dar. Zumal die Veränderungen im Gesundheitswesen und der damit verbundene Druck auf die Ärzte diese immer mehr nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten suchen lässt. Allerdings stand den Interessierten ein langer und schwieriger Weg zur Vereinsgründung und -führung bevor, der viele Therapeuten abschreckte bzw. scheitern ließ.
RehaVitalisPlus e.V. ist mit über 300 Trainingsstätten Deutschlands größter Reha-Sportverein.
RehaVitalisPlus e.V. stellt die „Plattform“ für Sie zur Verfügung, und Schranz Control übernimmt alle Arbeiten für Sie. So können Sie das Zusatzangebot eines vollwertigen Rehabilitationssportvereins nutzen, ohne diesen selbst gründen oder verwalten zu müssen.
Infos:
www.schranz-control.de
www.rehavitalisplus.de
www.vitalisgesundheitszentrum.de
25.06.2010
Ergänzend zu dem seit 2009 bestehenden ausbildungsbegleitenden Studiengang Health Care Studies erweitert die HFH Hamburger Fern-Hochschule zum 1. September 2010 ihr Studienangebot nun auch für berufserfahrene Therapeuten und Pflegekräfte. Bereits Berufstätige der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie sowie Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege können in diesem Sonderstudiengang den akademischen Grad Bachelor of Science in nur sechs Semestern erlangen.
Die Doppelqualifikation von Berufsexamen und Bachelorabschluss eröffnet den Absolventen ein breites berufliches Einsatzfeld. Neben der Pflege und Therapie sind beispielsweise Aufgaben im Bildungswesen oder im Care- und Case-Management möglich, außerdem in der Prävention, Gesundheitsförderung und Beratung. Zurzeit finden bundesweit Informationsveranstaltungen statt.
Mehr Info: www.hamburger-fh.de
24.06.2010
Ausbildung für die Gesundheitsversorgung von morgen
Die Robert Bosch Stiftung widmet sich schon seit Mitte der 90er Jahre der Berufsausbildung in der Pflege. Mittlerweile sind die Fördermaßnahmen auch auf andere Gesundheitsberufe wie Physiotherapeuten, Logopäden oder Hebammen gerichtet. Das von der Robert Bosch Stiftung organisierte Symposium „Ausbildung für die Gesundheitsversorgung von morgen“ vom 10. bis 12. Juni 2010 thematisierte die Ausbildung der Mediziner und anderer Gesundheitsberufe in einem sich rasant verändernden Gesundheitssystem und stellt die Interprofessionalität als zentrales Merkmal in Ausbildung und Berufspraxis in den Mittelpunkt. Veränderte Versorgungsaufgaben und Ausbildungsanforderungen sowie die Gewinnung neuer Kompetenzprofile für die Berufe des Gesundheitswesens standen unter anderem auf der Agenda für die Veranstaltung in Stuttgart. Ziel sollte eine neue, aus den zukünftigen Versorgungsanforderungen abgeleitete Aufgabenverteilung zwischen den Gesundheitsberufen sein. Einerseits sind Abgrenzungen nötig, andererseits gibt es aber auch gemeinsame Handlungsfelder beides definiert die Anforderungen an die Ausbildung sowohl der Ärzte als auch der anderen Gesundheitsberufe.
Weitere Informationen unter :
http://www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/6787.asp
22.06.2010
Radfahren für einen starken Rücken
Wer einmal das Fahrradfahren gelernt hat, verlernt es nie wieder. Diese Volksweisheit mag richtig sein. Sicher ist, man kann dazu lernen. Das gilt neuerdings besonders für das Radfahren.
Der Fahrradexperte Martin Switalla und der Physiotherapeut Stefan Agena von EXTERNUM® bringen Interessierten das „Rückenfreundliche Fahrradfahren“ bei. Dieses neuartige Präventionskonzept haben erfahrene Physiotherapeuten für Menschen entwickelt, die Rückenproblemen durch gezielten Muskelaufbau entgegenwirken wollen. „Besonders der Reiz durch die Tretbewegung beim Radfahren stimuliert die kleinen Muskeln an den Wirbelkörpern“, erklärt Switalla in seinen Kursen. „Je kräftiger diese Muskeln sind, umso besser wird die Wirbelsäule stabilisiert und man kann Rückenbeschwerden entgegenwirken.“
Das EXTERNUM®-Angebot ist einzigartig im norddeutschen Raum. Hier lernen die Teilnehmer außerdem, wie sie auch bei längeren Touren die Schmerzen im Nacken, in den Schultern, den Händen oder am Gesäß vermeiden können. Dafür werden immer wieder neue Sitzpositionen geübt, die gleichzeitig die Muskulatur im Rücken wirkungsvoll aktivieren. Aber auch technische Unterstützung bietet Switalla an. Als erfahrener Fahrradkonstrukteur kennt er sich aus mit den ergonomischen Gesichtspunkten, die für ein beschwerdefreies Fahrradvergnügen zu beachten sind. Er vermittelt, wie sich die Komponenten Lenker, Sattel und Pedalen optimal an die individuellen Anforderungen des Fahrers anpassen lassen.
Ein großer Motivationsfaktor, um an diesem Gesundheitstraining für die Wirbelsäule teilzunehmen, ist der Spaß am Fahrradfahren in der Gruppe. Die wunderbare Landschaft um die beiden niedersächsischen Orte Bad Zwischenahn und Oldenburg ist wie geschaffen für Radausflüge und macht die Teilnahme zu einem sportlichen Erlebnis. Angeboten werden in diesem Sommer verschiedene Schnupper-, Kompakt und Intensivkurse.
Mehr Info: www.cyclecompany.de
21.06.2010
Die Lohntüte aus dem Internet für kleine Physiotherapiepraxen
In Deutschland gibt es rund 1,8 Millionen Unternehmen mit einem bis maximal 20 Mitarbeitern. Damit alle Mitarbeiter pünktlich ihren korrekten Lohn erhalten, die Steuer abgeführt und die Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden, müssen Monat für Monat die Lohnabrechungen erstellt werden. Dies übernimmt in der Regel der Chef selbst oder übergibt dies an einen externen Dienstleister, wie zum Beispiel den Steuerberater.
Für eine rechtlich einwandfreie Lohnabrechnung gilt es jedoch eine Vielzahl von steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Vorgaben zu beachten, die sich oft auch ändern. Hier geht viel Zeit verloren, die sinnvoller für das Geschäft genutzt werden könnte. Aber auch die Übergabe an ein Steuerbüro kostet Zeit und Geld und ist mit zusätzlichem Aufwand verbunden: Unterlagen müssen im Vorfeld zusammengestellt und nach der Abrechnung überprüft werden. Meist ist das Steuerbüro gerade dann nicht erreichbar, wenn diese Büroarbeiten erledigt werden und Fragen aufkommen.
Lohnabrechung ganz einfach selbst durchführen
Jetzt gibt es mit www.einfachLohn.de einen Online-Service für Selbstständige und kleine Unternehmen, mit dem sie steuerrechtlich korrekte Lohnabrechnungen ganz einfach selbst durchführen können. In nur 5 Schritten zur fertigen Lohnabrechnung.
Mehr Info: www.einfachLohn.de
17.06.2010
19.-22.10.2010
Die Welt der Medizin hat in den letzten 100 Jahren eine echte historische Revolution erlebt. Die Errungenschaften der modernen Medizin übersteigen die Vorstellungskraft, von der Überwindung von Krankheiten und der Rettung von Leben bis hin zu Transplantationen und der Verbesserung der Lebensqualität.
Aber die moderne Medizin beruht auf dem Prinzip der "Evidenzbasierten Medizin" und alles was nicht an diesem Kriterium gemessen werden kann, wurde nicht ernst genommen. Auf diese Weise wurden Therapien, deren Erfolg nicht wissenschaftlich nachweisbar ist, aus der Welt der westlichen Medizin verbannt.
Viele Menschen jedoch haben diese Heilverfahren weiterhin genutzt. Da sie ausserhalb des formellen medizinischen Systems verabreicht wurden, bezeichnete man sie als "Alternative Medizin".
Inzwischen aber haben viele Ärzte festgestellt, dass Patienten, die neben der konventionellen Behandlung auch mit "alternativen" Methoden behandelt wurden, eine Verbesserung ihres Zustandes verzeichnen konnten. Die Gründe dafür waren nicht immer eindeutig, aber aufgrund der guten Resultate hatten viele Ärzte nichts dagegen einzuwenden, dass ihre Patienten neben der konventionellen Behandlung auch eine "alternative" erhielten.
Weitere Details und Anmeldeformulare finden Sie auf der Internetseite der Konferenz: medic-convention.com
15.06.2010
Unfälle sind die größte Gefahr für Gesundheit und Leben von Kindern. Säuglinge und Kleinkinder verunglücken vor allem im häuslichen Umfeld. Zum Kindersicherheitstag am 10. Juni 2010 stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter www.kindergesundheit-info.de Eltern und anderen Erwachsenen Informationen zum sicheren Aufwachsen von Kindern zur Verfügung.
Rund 270.000 Kinderunfälle passieren jedes Jahr im häuslichen Umfeld. Mit über 60 Prozent sind vor allem Kinder unter sechs Jahren davon betroffen. Stürze aus der Höhe sowie Verbrühungen und Verbrennungen zählen zu den häufigsten Unfallarten bei Kleinkindern.
Bis Kinder eine Situation richtig einschätzen und sich selbst schützen können dauert es: Ab etwa vier Jahren entwickeln sie ein erstes Gefahrenbewusstsein. Nach und nach lernen sie, was gefährlich oder harmlos ist und was sie bewältigen können. Auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit sind Kinder deshalb auf die Umsicht von Eltern und anderen Erwachsenen angewiesen. Für sie ist es allerdings nicht immer leicht, das richtige Maß zwischen Kontrolle und Freiraum zu finden. Deshalb unterstützt die BZgA Eltern mit ihren Informationsangeboten.
Für ihren Erkundungsdrang brauchen Kinder eine sichere Umgebung. Um Unfälle zu verhüten, ist es wichtig zu wissen, was Kinder in welchem Alter schon können und wozu sie noch nicht in der Lage sind, aber auch, was sie lieben und für ihre Entwicklung brauchen. Was muss ich in der Wohnung, im Garten beachten? Was ist wichtig für den Umgang mit Wasser oder Fahrzeugen? Wie kann ich mein Kind ermutigen, Dinge auszuprobieren, ohne es Gefahren auszusetzen? Antworten auf diese und viele andere Fragen finden Eltern und Betreuungspersonen ab sofort im Internetportal der BZgA zur Kindergesundheit. Hier erfahren sie, wie sie Kinder darin unterstützen können, ein eigenes Bewusstsein für Gefahren zu entwickeln, welche Unfallrisiken in bestimmten Altersstufen bestehen und wie sie Gefahrenquellen erkennen und vorausschauend entschärfen können.
Mehr Info: Kindergesundheit www.kindergesundheit-info.de
09.06.2010
Die deutschlandweit erste Segeltherapie für Menschen mit körperlichen Behinderungen startet im Juni 2010 am Aasee in Münster. physiosail ist ein Kooperationsangebot von der Yachtschule Overschmidt und Christina Groll, Master of Science und Physiotherapeutin des paralympischen Segelkaders.
Im letzten Sommer hat Groll bereits im Rahmen einer Pilotstudie zeigen können, dass sich die Lebensqualität von Schlaganfall-Betroffenen durch die Segeltherapie signifikant verbessert. Die Teilnehmenden berichteten zudem, dass sich die Gehfähigkeit sowie die Handfunktion verbessert haben. Darüber hinaus fördert Segeln das Selbstbewusstsein und zeigt vergessene Ressourcen auf. Dies bestätigt ein Teilnehmer, der seit dem Apoplex vor drei Jahren eine Hemiparese hat: „und es drehte sich mal nicht um Krankheiten, es ging einfach da drum, das so über Zukunft geredet wurde, dass das Leben eigentlich doch lebenswert ist“.
Groll sieht physiosail als Ergänzung zu konventionellen Therapien. Insbesondere für Langzeitpatienten kann physiosail eine sinnvolle Abwechselung darstellen, so dass diese wieder motiviert werden. Zudem verhilft physiosail den betroffenen Menschen raus aus der Patienten-Rolle, rein in das volle Leben!
Die vom Deutschen Seglerverband anerkannte Ausbildungsstätte Overschmidt bietet zusammen mit Groll sowohl Kurse für Erwachsene als auch Kinder an. Dank der Spezialboote gibt es nahezu keine Behinderung, mit der man nicht segeln könnte! physiosail richtet sich beispielsweise an Hemi-, Para- und Tetraplegiker sowie Menschen mit Amputationen oder Amelien.
Kleingruppen von maximal 4 Personen ermöglichen eine individuelle Betreuung durch die physiosailtherapeutin Groll, die bereits im Ausland in einem therapeutischen Segelzentrum Erfahrungen gesammelt hat.
Weitere Informationen finden Sie unter www.physiosail.de
08.06.2010
18. Jahrestagung der Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e.V. (GRVS)1. bis 3.Juli 2010 in Freudenstadt
Die Rehabilitationslandschaft ist in ständiger Bewegung. Sei es der Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die therapeutische Umsetzung, die konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen, der Dialog mit bzw. die Einbindung von Patienten und Patientenselbsthilfeorganisationen oder Veränderungen bei Kostenträgerstrukturen und -anforderungen, in vielen Bereichen müssen Grenzen überschritten und Schnittstellen geschaffen werden. Wie sich durch diese Prozeduren neue Horizonte eröffnen lassen, soll in den verschiedenen Vorträgen und Workshops während des Kongresses thematisiert werden.
Die medizinischen Schwerpunkte liegen beim diesjährigen 18. GRVS-Kongress in der Diagnostik und Therapie von Pankreaserkrankungen, aktuellen Aspekten der Adipositastherapie, dem aufgrund der demographischen Entwicklung immer wichtigeren Thema Diabetes mellitus und den vielfältigen Möglichkeiten der Ernährungsmedizin. Bei der Zusammenstellung des Programms werden alle beteiligten Berufsgruppen berücksichtigt.
Die Rehabilitationslandschaft wird zunehmend mit neuen Berufsbildern und -bezeichnungen konfrontiert. Der Bolognaprozess hat zur Entwicklung vieler neuer Studiengänge beigetragen, genannt seien hier exemplarisch die Bachelor- oder Master-Studiengänge für „Gesundheitspädagogik“ (PH Freiburg), „Gesundheitsförderung“ (PH Heidelberg), „Bewegung und Gesundheit“ (Uni Gießen) oder „Ernährung und Gesundheit“ (Uni Wageningen, Holland). Hierbei werden die etablierten Grenzen zwischen den klassischen Berufsgruppen überschritten bzw. abgebaut. Die Absolventen dieser neuen Studiengänge drängen mit ihrer Qualifikation demnächst auf den Arbeitsmarkt, auch in der medizinischen Rehabilitation. Auf dem Kongress in Freudenstadt sollen diese neuen Entwicklungen vorgestellt und ein Diskussionsprozess angeregt werden.
Mehr Info: www.grvs.de
07.06.2010
Schulstart ohne Last: So Stärken Sie Ihrem Kind den Rücken!Mit ergonomischen Produkten den Schulalltag rückengerecht gestalten
Hausaufgaben ist Stillsitzen an der Tagesordnung. Auch ihre Freizeit verbringen immer mehr Kinder sitzend vor dem Fernseher, dem Computer oder der Spielkonsole. Das stundenlange Stillsitzen in der Schule und zu Hause sowie das tägliche Tragen des Schulranzens bedeuten für den jungen Rücken eine ungewohnte Belastung. Gerade während der Wachstumsphase reagiert die Wirbelsäule äußerst empfindlich auf Fehlbelastungen. Ergonomie ist daher auch für Kinder und Jugendliche ein wichtiges Thema, das sich die Eltern zu Herzen nehmen sollten. Sie können bereits mit der Wahl des Schulranzens und der Ausstattung des Kinderarbeitsplatzes die Rückengesundheit ihres Nachwuchses fördern.
Tipps und Hilfestellung bei der Suche nach ergonomisch gestalteten Produkten bekommen sie bei der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR). Ihr Gütesiegel „Geprüft & empfohlen“ ist ein zuverlässiger Wegweiser und kennzeichnet Alltagsgegenstände, die von einer unabhängigen medizinischtherapeutischen Expertenkommission als besonders rückenfreundlich bewertet wurden.
Tipps zur rückengerechten Gestaltung des Schulalltags und eine Übersicht AGR-geprüfter Produkte gibt es im Internet unter
04.06.2010
![]() |
| CombiStim XP® |
Rund ein Drittel aller Frauen, die im Wartezimmer ihres Gynäkologen oder Urologen sitzen, leiden an Blasenschwäche. Häufig tritt das Problem nicht erst im Alter, sondern bereits während oder nach einer Schwangerschaft auf. In der Behandlung bewährt haben sich Reizstrom und Biofeedback. Beide Verfahren wirken bei Hypo-, Hyper- oder Akontraktilität der Beckenbodenmuskulatur. neurotech® bietet CombiStim XP® ein Elektrotherapiegerät, das beide Verfahren vereint. .
Proaktiv auf die Betroffenen zugehen
Gerade weil Inkontinenz ein derart sensibles Thema ist, kann der Arzt selbst positiv auf all seine Patientinnen einwirken, indem er im Rahmen einer allgemeinen Aufklärung prophylaktisch die guten Therapiemöglichkeiten anspricht und so von vornherein Ängste ausräumt. Tatsächlich sind Stress-, Drang- und Mischinkontinenz sehr gut behandelbar. Entscheidend ist die Stärkung der Selbstkontrolle. Denn viele Frauen können ihre Beckenbodenmuskulatur nicht bewusst oder nur schwach anspannen. Die Kontraktionsfähigkeit gezielt zu trainieren, gilt daher als Schlüssel einer erfolgreichen nicht-medikamentösen, nicht-invasiven Therapie. Physiotherapie unter erfahrener Anleitung hat sich hierbei bewährt. Ergänzend dazu haben sich die elektrische Muskelstimulation (EMS) des Beckenbodens und Biofeedback mittels Elektromyografie (EMG) als sinnvoll erwiesen. Beide Verfahren sind überaus schonend, frei von Nebenwirkungen und stärken die Propriozeption der Patienten. Da mitunter die Kombination beider Verfahren indiziert ist, empfiehlt sich die Verordnung eines Gerätes wie CombiStim XP® von neurotech®, das beide Verfahren auf einer Plattform vereint.
Die Wirkung von EMG und EMS
Dass EMG und EMS wertvolle Teile der konservativen Inkontinenztherapie sind, wurde erst jüngst durch ein interdisziplinäres Expertengremium bestätigt*. Ein Vorteil beider Verfahren ist, dass sie von den Patientinnen mit einem benutzerfreundlichen Gerät problemlos zu Hause durchgeführt werden können. Während Biofeedback insbesondere für Patientinnen geeignet ist, die ihre Beckenbodenmuskulatur zumindest noch schwach anspannen können, dient die EMS-Therapie dazu, die Kontraktilität starrer oder inaktiver Muskulatur durch elektrische Impulse zu reaktivieren sowie bei Dranginkontinenz zu beruhigen. Beide Verfahren lenken die Eigenwahrnehmung gezielt auf den Beckenboden. EMS baut die Muskulatur auf, während Biofeedback die Trainingserfolge visualisiert. Sinnvoll kann eine Kombination beider Verfahren dann sein, wenn noch oder bereits wieder eine gewisse Kontraktilität der Beckenbodenmuskulatur gegeben ist. Bei der kombinierten Anwendung von Biofeedback und EMS wird eine gemessene Muskelanspannung bei Überschreitung eines definierten Schwellenwertes durch einen zusätzlichen Impuls verstärkt. Diese Form der Elektrotherapie heißt EMG-triggered Stimulation (ETS). Aktive und passive Muskelstärkung gehen somit Hand in Hand und steigern den Trainingseffekt. So lassen sich mit CombiStim XP® insgesamt drei Therapien für jede Phase des Krankheitsverlaufs durchführen. Bei besonders ausgeprägter Inkontinenz wirkt EMS, bei ersten Erfolgen im Beckenbodentraining dann ETS und zuletzt, bei weitgehender Wiederherstellung der Kontraktionsfähigkeit, EMG. Entscheidend für den Erfolg jedes dieser Verfahren ist die regelmäßige Anwendung. Die Wirkung zeigt sich bereits nach kurzer Zeit.
*Elektrostimulation und EMG-gestützte Biofeedbacktrainer in der Beckenbodentherapie. Interdisziplinäres Expertentreffen zur konservativen, nicht-medikamentösen Therapie der Beckenboden-Dysfunktion und Inkontinenz am 15./16. Januar 2010 in Frankfurt/Main.
02.06.2010
Erfolgreich durch medizinisches GerätetrainingErfüllen Sie sich Ihre 5 Wünsche für eine florierende Praxis
Wer die Erweiterung seiner Praxis um ein medizinisches Gerätetraining plant oder in seinem Therapiezentrum neben Krankengymnastik am Gerät auch Selbstzahlerleistungen anbieten möchte, der wünscht sich:
Um diese 5 Wünsche zu erfüllen, entwickelte die hamburger Beratungsgesellschaft E+S ein dynamisches Konzept für Praxen und Gesundheitszentren. Die gesunden Lösungen, die eine Praxis zum anerkannten und wirtschaftlich erfolgreichen MTT-Spezialisten machen, werden dem Physiotherapeuten bei einem ganztägigen Seminar in Hamburg vorgestellt. Jeder Seminarteilnehmer wird hier grundsätzlich individuell beraten. Er lernt auf über 300qm Schauraum das computergestützte Gerätetraining mit seinen vielfältigen Optionen nicht nur zum Wohle des Patienten sondern auch zur Sicherung der eigenen unternehmerischen Zukunft kennen.
„Als Therapeut arbeiten Sie professionell und erstellen einen Befund bevor Sie Ihren Patienten behandeln“, erklärt Steffen Eichstaedt, E+S Geschäftsführer. „Auch wir benötigen zu Beginn eine Beschreibung Ihres Vorhabens, um Sie seriös beraten zu können. Fordern Sie deshalb unseren praxiserprobten MTT-Leitfaden und Unterlagen zum Seminar an.“
Mehr Info: E+S GmbH / Partner der FREI AG
01.06.2010
![]() |
Handy Cure gegen Nackenverspannungen und Rückenschmerzen
Mit dem „Handy Cure“ bietet die Medi-Konzept GmbH ein neuartiges handliches Laser-Therapiegerät zur Schmerztherapie im Büro oder daheim. Ob Rückenschmerzen oder Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich nur wenige Minuten Behandlung mit „Handy Cure“ können Schmerzen lindern und die Heilung beschleunigen, sodass Angestellte beschwerdebedingt kürzer im Büro ausfallen und ein „entspannteres“ Arbeitsklima herrscht.
Nach seinem großen Erfolg in den USA ist Handy Cure nun auch auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Soft-Laser kombiniert auf einzigartige Weise die gängigen Therapiemethoden bei wiederkehrenden Schmerzen oder Überlastungserscheinungen: Infrarotstrahlung, Rotlicht-, Magnetfeld- und Lasertherapie. Somit ermöglicht das handliche Therapiegerät die Nutzung interessanter Synergieeffekte, wie Experten und Testpersonen bestätigen.
„Durch eine verbesserte Mikrozirkulation, als deren Folge schädliche Abfallprodukte beseitigt werden und mehr Sauerstoff zugeführt wird, kann erkranktes Gewebe schneller heilen und der Schmerz gelindert werden. Die Behandlung ist absolut ungefährlich und der Soft-Laser-Strahl entwickelt keinerlei Hitze“, so erklärt Dr. med. Reinhard Völker aus Wiesbaden die Funktionsweise des Mini-Lasergeräts.
Die intuitive Bedienbarkeit und der Akkubetrieb ermöglichen eine einfache und problemlose Anwendung des medizinisch zertifizierten Handy Cure vor dem PC am Arbeitsplatz, beim Fernsehen daheim oder während der Halbzeit eines Fußballspiels. Die Behandlung ist frei von Nebenwirkungen und für jedermann geeignet ob Prellungen bei Kindern, Tennisellenbogen oder Gelenkserkrankungen wie Arthritis oder Rheuma bei Senioren.
Weitere Informationen: www.handy-cure.de
31.05.2010
|
Messe Düsseldorf erwartet 800 Aussteller aus 25 Ländern / Führende Hilfsmittelhersteller komplett vertreten
Die Messe Düsseldorf blickt mit Optimismus auf die REHACARE 2010, die vom 6. bis 9. Oktober einen internationalen Überblick über Neuheiten und Weiterentwicklungen für Rehabilitation und Pflege bieten wird. 800 Aussteller aus mehr als 25 Ländern präsentieren bei der Fachmesse in sechs Messehallen ein lückenloses Angebot. Zahlreiche Nationen, darunter Dänemark, Großbritannien und Taiwan, kommen mit großen Gemeinschaftspräsentationen nach Düsseldorf.
Die REHACARE 2010 wird keine Wünsche offen lassen. Das gilt vor allem für den Bereich Mobilität. Alles was bei Rollstühlen, Fahrgeräten, Gehhilfen und den dazu gehörigen Dienstleistungen Rang und Namen hat, ist mit breit angelegten Produktpaletten vertreten, von Otto Bock über Handicare, Invacare, Meyra bis zu Sunrise Medical, Permobil, Bischoff & Bischoff sowie Thomashilfen.
Die REHACARE findet in den Hallen 3 bis 7 und 7A des Düsseldorfer Messegeländes statt. Sie stellt auf 30.000 Quadratmetern Netto-Ausstellungsfläche über-sichtlich und kompakt Lösungen für alle Lebensbereiche und Zielgruppen vor: Mobilitäts- und Alltagshilfen, Hilfsmittel für ambulante oder stationäre Pflege, Kommunikationstechnik, alters- und behindertengerechte Wohnwelten, aber auch Ideen für Freizeit, Reise und Sport.Barrierefreies, generationenübergreifendes Bauen und Wohnen gehören auch in diesem Jahr zu den großen Themen. Der Themenpark „Wohn(t)raum“ in der Messehalle 3 veranschaulicht mit einer Musterwohnung, wie Wohnen ohne Barrieren idealerweise aussehen kann.
Aktuell über die REHACARE INTERNATIONAL 2010 informiert das Internet-Portal www.rehacare.de
28.05.2010
|
Aktuelle Meldungen im Überblick |
| © Pflaum Verlag | www.physiotherapeuten.de |