Atemmuster

Es gibt verschiedene pathologische Atemmuster. Unter der Biot-Atmung versteht man eine intermittierende, ausreichend tiefe Atmung mit plötzlichen Atempausen, z. B. bei Meningitis, Hirnblutung oder -ödem. Bei der Cheyne-Stokes-Atmung handelt es sich um eine periodische Atmung bei zu- bzw. abnehmender Atemtiefe, z. B. bei zerebraler Ischämie oder Hirnstammschädigung. Die Kußmaul-Atmung ist durch sehr tiefe, regelmäßige Atemzüge als Zeichen einer metabolischen Azidose geprägt, z. B. bei diabetischem Koma. Bei der Schnappatmung kommt es zu stoßhaften ineffektiven einzelnen Atemzügen mit langen Pausen (präterminaler funktioneller Atemstillstand).

Im Notfall sicher, Heft 10/2008, S. 1145

 

 

 

Glossar

 © Pflaum Verlag www.physiotherapeuten.de