Autoregulativen Servomechanismus

Vojta erklärt diesen Begriff folgendermaßen: »Kontrahiert sich diese segmental organisierte Muskulatur z. B. auf der linken Seite, werden die Muskeln auf der rechten Seite über einen direkten Dehnungszustand in eine nachfolgende Kontraktion fazilitiert. Es wird jedoch nicht nur das Muskelgewebe auf der rechten Seite, sondern auch sein bindegewebiges Gerüst gedehnt, das sich anschließend wie die Sehne eines Bogens anspannt. Diese spannende Kraft wird im bindegewebigen Gerüst ge speichert. Beim Nachlassen der Muskelkontraktion auf der linken Seite wird die gespeicherte Kraft bei gleicher Muskelkontraktion rechts, rechts freigeben. Somit wird der Muskel auf der linken in einen Dehnungszustand versetzt und der ganze Prozess, der vorher von der linken Seite gesteuert wurde, wird nun von der rechten Seite gesteuert.«
(Vojta V, Peters A. 1997. Das Vojta-Prinzip. Heidelberg: Springer Verlag).

Physiotherapie bei neurologisch bedingten Bewegungsstörungen im Kindesalter, S. 1118

 

 

 

Glossar

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