Bewältigungsstrategie

Lazarus und Folkman definieren Bewältigung als die sich ständig verändernden kognitiven und verhaltensmäßigen Bemühungen einer Person, mit den spezifischen externen und / oder internen Anforderungen fertig zu werden. Diese können unterschiedlich eingeschätzt werden: Entweder beanspruchen sie die Ressourcen der Person oder sie übersteigen sie.
Es gibt problemorientierte Bewältigungsversuche, die auf die Person-Umwelt-Beziehung gerichtet sind. Es geht also darum, das Problem selbst zu verändern. Emotionsorientierte Bewältigungsversuche richten sich auf ausgelöste Emotionen und den Versuch, negative Gefühle zu regulieren. Gute Bewältigung (Coping) setzt ein aktives Verhalten voraus, verbunden mit der Befähigung, soziale und emotionale Ressourcen zu mobilisieren. Nachteilig hingegen sind passive Strategien im Sinne von Resignation, Aufgeben, Hoffnungslosigkeit etc.

Whiplash Associated Disorder (WAD), Heft 8/2009, S. 724

 

 

 

Glossar

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