Bifurkationsverhalten

Der Begriff der Bifurkation wurde von Henri Poincaré (1854–1912) eingeführt. Eine Bifurkation oder Verzweigung ist eine qualitative Zustandsänderung in nicht-linearen Systemen unter Einfluss eines Parameters. Nicht-lineare Systeme, deren Verhalten von einem Parameter abhängt, können bei einer Änderung des Parameters ihr Verhalten plötzlich ändern. Zum Beispiel kann ein System, das zuvor einem Grenzwert zustrebte, nun zwischen zwei Werten hin und her springen, also zwei Häufungspunkte aufweisen. Dies nennt man eine Bifurkation. Bifurkationen lassen sich in Bifurkationsdiagrammen grafisch darstellen.

Matrix-Rhythmus-Therapie, S. 545

 

 

 

Glossar

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