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Case Management
Case Management oder im Deutschen »Fall-« oder »Unterstützungsmanagement« steht inzwischen für eine Neuorientierung in der sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen. Case Manager stimmen Hilfemöglichkeiten (soziale und medizinische Dienstleistungen) ab und ziehen vorhandene Ressourcen im Gemeinwesen oder Arbeitsfeld heran. Ein System von Zusammenarbeit wird organisiert, kontrolliert und ausgewertet, und das unter Berücksichtigung des Unterstützungsbedarfs und unter Beteiligung der betroffenen Person.
Der Case Manager berät nicht nur, sondern hat auch Verantwortung.
Konkrete Handlungsfelder in Deutschland sind zurzeit: soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege, Arbeitsmarktintegration, Rehabilitation und Integration von behinderten Menschen. Im Handlungsfeld Gesundheit vernetzen Case Manager die stationäre und ambulante Versorgung und optimieren die Schnittstellen in der medizinischen Behandlungskette. Aktuell arbeiten sie in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen und Krankenkassen.
Case Manager ist keine geschützte Berufsbezeichnung, aber in der Regel sind eine Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf und mehrjährige Berufserfahrung Voraussetzungen. In den USA wurde das Case Management entwickelt dort sind »Case Manager« in der »American Case Management Association« (www.acmaweb.org) organisiert.
2005 wurde die »Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management« (DGCC) (www.dgcc.de) gegründet, deren Fachorgan die deutschsprachige Zeitschrift »Case Management« ist.
Analysegestützte Medizinische Trainingstherapie in einem multimodalen Netzwerk, Heft 11/2008, S. 1274
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