Doppelblinde Studien

Studien gelten als doppelblind, wenn sowohl Patienten als auch Therapeuten der Studie nicht wissen, welcher Patient zu welcher Gruppe gehört. Das Wissen um die Gruppenzugehörigkeit kann das Ergebnis beeinflussen und zu Verzerrungen führen. Auch vor der Randomisierung ist Verblindung bereits ein wichtiges Thema. Die Aufbewahrung der Gruppenzugehörigkeit in einem versiegelten, blickdichten Umschlag ist hier ein gängiges Verfahren. Die Verblindung ist wichtig, um systematische Fehler zu vermeiden. Eine Nichtverblindung kann zu einer Überschätzung des Therapieerfolges führen.

Randomisierte kontrollierte Studien im Crossover-Design, Heft 3/2008, S. 300

 

 

 

Glossar

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