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Fall-Kontroll-Studie Bei einer Fall-Kontroll-Studie wird eine Gruppe erkrankter Personen (Fälle) mit einer Gruppe gesunder Kontrollen hinsichtlich eines Expositionsfaktors verglichen. Die Untersuchung ist retrospektiv, betrachtet also ausgehend vom Endpunkt das Vorliegen möglicher Einflussgrößen in der Vergangenheit. Soll zum Beispiel der Risikofaktor Rauchen für die Erkrankung Lungenkrebs untersucht werden, könnten Forscher eine Gruppe von Lungenkrebspatienten (Fälle) und eine Kontrollgruppe miteinander vergleichen. Bei beiden Gruppen müsste dann ermittelt werden, ob der Risikofaktor Rauchen in der Vergangenheit vorlag. Bei Fall-Kontroll-Studien ist es nicht möglich, eine Ursache-Wirkungs- Beziehung nachzuweisen. Confounder, Heft 6/2008, S. 640 |
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