Fraktalitäts- und Komplexitätsgrößen Iie kennzeichnen räumliche und zeitliche Strukturen, die einen hohen Grad an Skaleninvarianz bzw. Selbstähnlichkeit aufweisen, also aus mehreren verkleinerten Kopien ihrer selbst bestehen. Komplexitätsgrößen quantifizieren die Dimensionalität und (Ir-)Regularität eines Systems und sind abhängig von der Anzahl an Variablen, der Anzahl an Verknüpfungen zwischen diesen Variablen sowie der Art bzw. Funktionalität dieser Verknüpfungen (linear oder nicht-linear). Diese Größen markieren damit nicht-lineare, systemische Eigenschaften. Beispiele für solche Größen in Bezug zur HRV sind der fraktale Skalierungsparameter alpha1 aus der trendbereinigten Fluktuationsanalyse als Größe der Selbstähnlichkeit der RR-Zeitreihe, verschiedene Entropiemaße als (Ir-)Regularitätsmaße sowie die Korrelationsdimension als Größe für die Komplexität der Zustandsgröße Herzfrequenz. Herzfrequenzvariabilität und Physiotherapie, Heft 3/2009, S. 277 |
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