Kolloidosmotischer Druck Wird auch onkotischer Druck genannt. Ist Teil der osmotisch chemischen Druck- oder Soggradienten, der durch Makromoleküle (z. B. Plasmaproteine) im Blutplasma bewirkt wird. Die Makromoleküle liegen in feinster Verteilung vor, weisen aufgrund ihrer elektrischen Ladung eine hohe Wasserbindungskraft auf und sind damit für die Flüssigkeitsverteilung im Körper mitentscheidend. Der KOD ist als Gegenspieler des hydrostatischen Drucks verantwortlich für die Resorption von Flüssigkeiten aus dem Interstitium in den Venolen (kleine Venen). Logen- und Kompartmentsyndrome - Pathogenese und Stadieneinteilung, Heft 4/2011, S. 31 |
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