Lauenstein-Röntgenaufnahme

Je nach Einstellung dient diese spezielle Aufnahme zur Beurteilung des Schenkelhalses, des Hüftkopfes oder des Azetabulum. Es werden zwei Lagerungsvarianten beschrieben. Lauenstein I: Der Patient befindet sich in Rückenlage, das gesunde Bein ist ausgestreckt; das Bein der zu untersuchenden Seite wird in der Hüfte und im Kniegelenk um 45° gebeugt; der Abduktionswinkel beträgt 45°; diese Aufnahme dient zur Beurteilung des Hüftkopfes. Lauenstein II: Auch hier befindet sich der Patient in Rückenlage mit ausgestrecktem gesunden Bein; das verletzte Bein wird sowohl in der Hüfte als auch im Knie stark gebeugt; die Ferse liegt nahe beim Gesäß, so dass der Oberschenkel fast rechtwinklig zum Tisch steht; danach wird das Bein maximal 20° abduziert; so kommt es zu einer freien Darstellung des Schenkelhalses.

Das Femoroazetabuläre Impingement (FAI), Heft 8/2010, S. 43

 

 

 

Glossar

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