Newtonsche Gesetze

Isaac Newton formulierte drei Grundsätze. Das erste Gesetz beinhaltet das Trägheitsprinzip. Dieses Prinzip besagt, dass ein Körper im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation verharrt, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird. Das zweite Gesetz ist das Grundgesetz der Dynamik und wird auch als Aktionsprinzip beschrieben: Wirkt auf einen Körper eine Kraft, so wird er in Richtung der Kraft beschleunigt. Die Beschleunigung ist der Kraft direkt, der Masse des Körpers umgekehrt proportional. Das dritte Gesetz beschreibt das Wechselwirkungsprinzip. Das bedeutet, dass Kräfte immer paarweise auftreten. Übt ein Körper A auf einen anderen Körper B eine Kraft aus (actio), so wirkt eine gleichgroße, aber entgegen gerichtete Kraft von Körper B auf Körper A (reactio).

Interaktionskräfte zwischen Körper und Untergrund, Heft 5/2008, S. 553

 

 

 

Glossar

 © Pflaum Verlag www.physiotherapeuten.de