Nominalskala
Die Ausprägungen nominalskalierter Merkmale unterscheiden sich nur begrifflich voneinander. Die Ordnung in eine Rangreihenfolge ist nicht möglich. Beispiele sind die Augenfarbe oder Blutgruppe.
Gibt es nur zwei Ausprägungen, spricht man von einem dichotomen oder binären Merkmal, wie das Geschlecht mit den Ausprägungen »männlich« und »weiblich« oder die Unterscheidung in »pathologisch« und »nicht-pathologisch«.
Das Skalenniveau ist entscheidend für die Weiterverarbeitung der Daten und die Wahl statistischer Tests. Mathematische Operationen wie beispielsweise die Bildung von Differenzen oder die Berechnung des Mittelwertes sind bei qualitativen Daten nicht adäquat.
Kontingenzanalyse, Heft 5/2009, S. 438 |