Operante Schmerztherapie

Diese Herangehensweise gründet auf Lerntheorien. Schmerzbezogene Verhaltensweisen, wie beispielsweise Inaktivität, Medikamentenkonsum und Schonhaltung sind nicht nur Folge der Schmerzempfindung, sondern können diese auch weiter unterhalten. Mit Information und Beratung von Patienten über die Entstehung, Aufrechterhaltung und Veränderung von Verhaltensweisen werden schmerzbezogene Verhaltensweisen abgebaut, neue gesunde Verhaltensmöglichkeiten aufgebaut und im Alltag umgesetzt. Auch Bezugspersonen des Patienten können mit einbezogen werden. Besonders die Medikamentenreduktion und die Erhöhung des Aktivitätsniveaus sind im Allgemeinen erfolgversprechend. Bei der Erhöhung des Aktivitätsniveaus wird eine beispielsweise sportliche Aktivität langsam gesteigert, so dass sie unterhalb der Schmerzschwelle bleibt. Ein Schritt zur Medikamentenreduktion kann die Erstellung und Einhaltung eines festen Zeitplanes sein.

Chronische Schmerzen in mehreren Körperregionen, S. 1109

 

 

 

Glossar

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