Quasi-experimentelle Studie Bei Forschungsdesigns wird das experimentelle von dem quasi-experimentellen Design unterschieden. In einem experimentellen Design werden Störgrößen, also Einflüsse, die das Ergebnis verfälschen können, so gut es geht ausgeschaltet. Ein wichtiges Mittel hierfür ist die sogenannte Randomisierung, also die Zuordnung der Probanden per Losverfahren zu Versuchs- und Kontrollgruppe. Bei einem quasi-experimentellen Design werden die Versuchspersonen nicht randomisiert zugeordnet, sondern aufgrund bestimmter Eigenschaften. Die interne Validität ist bei diesem Design relativ niedrig, das heißt zum Beispiel, dass der Effekt einer Therapie nicht so sicher wie in einem experimentellen Design bestimmbar ist. Die externe Validität kann aber hoch sein, das heißt, die Resultate sind verallgemeinerungsfähig Didgeridoospielen als Ergänzung von Physiotherapie für Menschen mit Mukoviszidose, Heft 1/2008, S. 30 |
| © Pflaum Verlag | www.physiotherapeuten.de |