Reafferenz

Grundidee des Reafferenzprinzipes ist es, dass übermittelte Befehle (Efferenzen) an Muskeln als Kopie (Efferenzkopie) an das System weitergeleitet werden, das die Informationen des zugehörigen Sensors (Afferenzen) verarbeitet. Diese Kopie wird nun mit der Antwort des Sensors auf die Efferenz, die sogenannte Reafferenz, verrechnet und nur der Unterschied (Exafferenz) wird weitergegeben. Dieser Regelkreis ermöglicht eine permanente Anpassung der benötigten Muskelkraft innerhalb einer Beanspruchung.

Bewegungssicherheit und Haltungskontrolle, Heft 2/2010, S. 65

 

 

 

Glossar

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