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Selbstselektion Durch Selbstselektion kann es zu Verzerrungen in den Studienergebnissen kommen. Das bedeutet, es antworten nur die Personen, die sich ohnehin schon für das Thema interessieren und der Thematik positiv gegenüber stehen. In Bezug zur durchgeführten Studie heißt das, dass genau die Befragten antworten, die unter psychosozialen Belastungen am Arbeitsplatz leiden. Selbstselektion ist definiert als ein Umstand, bei dem die TeilnehmerInnen an freiwilligen Befragungen gemäß ihrer eigenen Bedürfnisse und Erfahrungen darüber entscheiden, ob sie sich beteiligen oder nicht. Selbstselektion gefährdet potenziell die Repräsentativität der Ergebnisse, da die Auswahlwahrscheinlichkeit von individuellen Merkmalen der Befragten abhängt. Die Verzerrung durch Selbstselektion ist in anonymen Befragungssituationen größer, da kein Interviewer die potenziell Befragten zur Teilnahme ermuntert und die vollständige Beantwortung der Befragung überwacht. Psychosoziale Belastungen von PhysiotherapeutInnen, Heft 10/2008, S. 1068 |
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