Traditionelle Chinesische Medizin - TCM

Die TCM ist über 2000 Jahre alt. Im Bereich der Diagnostik wird eine ausführliche Anamnese und ein Zungenund Pulsbefund verwendet. Therapeutische Verfahren sind: Akupunktur, Arzneimittelgabe, Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten mit brennendem Beifuß), Massage, Diätetik (therapiebegleitender oder vorbeugender Einsatz von Lebensmitteln) und Bewegungsübungen wie Qigong und Taijiquan. Die TCM trennt nicht eindeutig zwischen Körper und Geist. Sie geht davon aus, dass der Körper Krankheiten bewältigen kann, wenn er sich im Gleichgewicht befindet. Wichtige Konzepte sind Yin und Yang, die fünf Wandlungsphasen (Feuer, Erde, Metall, Wasser, Holz) und Qi (Materie-Energie). Das bekannte Symbol für Yin und Yang verdeutlicht, dass eine Einheit erst aus dem Miteinander von Gegensätzen entsteht. Besonders die Akupunktur ist inzwischen im deutschen Gesundheitswesen weit verbreitet und teilweise bei bestimmten Indikationen als Kassenleistung anerkannt

(Informatives kostenloses E-Book unter: http://www.tcm-wetzel.de/downloads/TCM-eBook.pdf)

Ein verpanzertes Herz, Heft 4/2008, S. 449

 

 

Glossar

 © Pflaum Verlag www.physiotherapeuten.de