Vegetativ gesteuerte Kommunikation

Es konnte beobachtet werden, dass Menschen, die nicht mehr sprechen und sich nicht bewusst bewegen können, vegetativen Körpersignalen kommunizieren. Diese sind: Unruhe, Schwitzen, Zittern, Gänsehaut, Erbrechen, erhöhte Schleimabsonderung, Erröten, Erblassen, Tränenfluss, Abwesenheit, Schluckauf. Die Feststellung, dass es sich um eine vegetativ gesteuerte Kommunikation handelt, ist begründet durch: Je größer die Möglichkeiten der verbalen Kommunikation sind, um so weniger häufig und intensiv treten vegetative Körpersignale auf, bis sie bei guter verbaler Kommunikation fast verschwinden und nur mehr als »normale« vegetative Zeichen auftreten.
Um die Beobachtungen wissenschaftlich zu belegen, wurde 2006/07 im Pflegeheim St. Anna Lana das Projekt »Kleiner Unterschied? Frauen und Männer im Wachkoma« durchgeführt.
Nachzulesen unter http://www.wachkoma.it/projekte/projekte.htm

Menschen im Wachkoma, Heft 12/2008, S. 1377

 

 

 

Glossar

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