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Nach dem TSVG ist vor den Vergütungsverhandlungen

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[js] „Gut aufgestellt für die Vergütungsverhandlungen 2020“, lässt Physio-Deutschland verlautbaren (1). Bereits im April 2019 starteten die Vorbereitungen der bundesweiten Vergütungsverhandlungen: Vertreter der „maßgeblichen Spitzenorganisationen“ aus den verschiedenen Heilmittelberufen trafen sich in Düsseldorf, um gemeinsam die wichtigsten Fragen zur strategischen Vorgehensweise zu besprechen.

Während der Auftaktveranstaltung loteten die Vertreter aus, welche Vorarbeiten am dringendsten anzugehen sind und wo es bereits Schnittmengen gibt. Außerdem erstellten sie einen Zeitplan für die weiteren Verhandlungsvorbereitungen.

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht vor, dass die „maßgeblichen Verbände“ der Heilmittelerbringer künftig bundesweite Verhandlungen mit den Krankenkassen führen. Diese müssen erstmals zum 1. Juli 2020 abgeschlossen sein. Es bleiben also 15 Monate Zeit, um die Strategie auszuarbeiten, abzustimmen und dann je Heilmittelbereich mit dem GKV-Spitzenverband zu verhandeln. Die ersten bundesweiten Verhandlungen nach Inkrafttreten des TSVG sind entscheidend dafür, welche Basis für die Vergütungsentwicklung der Zukunft gelegt wird.

Literatur

1. Physio-Deutschland. 2019. Gut aufgestellt für die Vergütungsverhandlungen 2020. www.physio-deutschland.de/fachkreise/news-bundesweit/einzelansicht/artikel/gut-aufgestellt-fuer-die-verguetungsverhandlungen-2020.html; Zugriff am 30.4.2019

Heft 06-2019


Autor

Jörg Stanko

Physiotherapeut seit 1992; bis 2013 in verschiedenen Praxen und Krankenhäusern tätig; Schriftsteller; schreibt Romane, Kinder­bücher und Ruhrgebietskrimis; Referent für kreatives Schreiben; Vater eines Sohnes; freier pt-Autor und pt-Redakteur

stanko@pflaum.de

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