HANDELN_PROFESSION

Das Rad nicht neu erfinden

Bezugswissenschaften unter der Lupe – was die Physiotherapie von anderen lernen kann 

Gunnar Geuter, Gesche Bollert

Was ist eigentlich das spezifische physiotherapeutische Wissen? Wo fängt es an, wo hört es auf? Die Frage nach dem genuin Physiotherapeutischen stellt sich nicht nur bei dem Versuch der Abgrenzung von thematisch benachbarten Berufen wie beispielsweise der Ergotherapie. Sie stellt sich auch in Bezug auf Inhalte anderer wissenschaftlicher Disziplinen wie der Sportwissenschaft oder der Psychologie. Sollten Physiotherapeuten etwas über unterschiedliche Kommunikationsstile wissen? Und wenn ja, gehört dieses Wissen dann zu dem sogenannten Wissenskorpus der Physiotherapie oder bleiben »Kommunikationsstile von Physiotherapeuten« gezwungenermaßen Bestandteil der Bezugswissenschaft – in diesem Fall der Psychologie?

In loser Folge werden in den kommenden Ausgaben unterschiedliche mögliche Bezugswissenschaften der Physiotherapie vorgestellt und in ihrer Funktion und Bedeutsamkeit für die Praxis wie auch für die theoretische Fundierung der Physiotherapie hervorgehoben.

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