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Es gibt Situationen, da verschlägt es einem die Stimme, der Atem stockt, das Blut gefriert in den Adern und das Herz steht still. Angst fegt den Kopf leer kein Gefühl, kein klarer Gedanke: Stillstand.
Wenn nichts mehr weiter geht, empfinden wir dies meist als unangenehm und kaum auszuhalten. Doch aus Stillstand können auch neue Impulse kommen so die Erfahrung von Michael Balk im »Beweggrund« auf der ersten Seite dieser Ausgabe. Vielleicht kommen diese Impulse ganz von selbst, von innen heraus ... und manchmal können wir uns von außen dabei unterstützen lassen.
So hat sich Dana Döring durch Bewegungserfahrungen im Gesangsunterricht zu einer Studie über Physiotherapie mit Sängern inspirieren lassen (Originalarbeit auf S. 1110 und Interview auf S. 1128). Was gegen Blockaden in Prüfungssituationen hilft, beschreiben Annika Lange und Gunnar Geuter ab Seite 1145. Und Iris Woltemate hat recherchiert, wie Kollegen damit umgehen, wenn Gerüche im Praxisalltag ihnen den Atem nehmen (S. 1175).
Weiteratmen, Luft ranlassen, Raum gewinnen, Regung und Rhythmus spüren wenn uns dies gelingt, kann aus dem Stillstand ein neuer Impuls kommen. Aus Ruhe kann dann frische Bewegung entstehen.
Für den November auch Windmond oder Nebelung genannt wünschen wir Ihnen frischen Wind, neue Klarheit und stille Momente, die die Bewegung bereits in sich tragen.
Herzliche Grüße aus der Redaktion,
Ihre
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