Reanalyse vorliegender Studien unter Alternsgesichtspunkten
Georg Wydra
Sandra Macholda, Jost Webera, Georg Kleinhansb, Rainer Hofmanna, Andres Jan Schradera
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Einleitung: Bei der vorliegenden Untersuchung sollte geklärt werden, in welchem Umfang die Trainierbarkeit von Beweglichkeit und Muskeldehnbarkeit von Alternseffekten abhängig sind.
Material und Methode: Da aus Stretchinguntersuchungen fast nur Daten jüngerer Versuchspersonen vorliegen, wurden mehrere eigene Untersuchungen reanalysiert. Es handelt sich hierbei um Querschnittsuntersuchungen und experimentelle Studien mit Reha-Teilnehmern und Sportstudenten.
Ergebnisse: Im Querschnitt zeigt sich die bekannte Abhängigkeit der Muskeldehnbarkeit vom Lebensalter. Sowohl bei singulären Dehnungen als auch bei mehrwöchigen Programmen sind bei jüngeren und älteren Personen die gleichen Zuwachsraten zu beobachten. Reha-Teilnehmer erreichen nach zwei Wochen Training annähernd die Werte von Sportstudierenden.
Schlussfolgerung: Die Muskeldehnbarkeit scheint im Alter nicht eingeschränkt zu sein. Weitere Studien sollten sich mit der Verbesserung der oftmals gestörten Gelenkigkeit beschäftigen.
Schlüsselwörter: Beweglichkeit, Dehnbarkeit, Gelenkigkeit, Muskeldehnung
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