Eine randomisierte kontrollierte Studie
Leander Hirthea, Daniel Leyserb, Axel Wilkec, Udo Wolfd
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Zusammenfassung
Einleitung: Manipulationstechniken werden häufig von Chiropraktikern, Ärzten, Osteopathen, Physiotherapeuten und Heilpraktikern angewandt. Eine hohe Geschwindigkeit bzw. Beschleunigung bei gleichzeitig kleinem Bewegungsausschlag wird in der Literatur gefordert. Bisher fehlen jedoch in der Schulung von Therapeuten objektive Mess- bzw. Feedbackinstrumente. Diese RCT sollte den Einfluss der Ultraschalltopometrie beim Erlernen von Manipulationstechniken prüfen.
Methode: 24 gesunde Probanden wurden randomisiert in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trainierte eine Traktionsmanipulation C0/C1 unter verbalem und ultraschallgestütztem Feedback, die andere Gruppe trainierte die gleiche Technik lediglich unter verbalem Feedback. Die ermittelten Werte wurden mit einem t-Test für unabhängige Stichproben verglichen.
Ergebnisse: Gegenüber verbalem Feedback des Instruktors verbessert zusätzliches UST-Feedback eine Manipulationstechnik nicht hinsichtlich kleinerer Amplitude und höherer Geschwindigkeit. Beide Gruppen konnten sich innerhalb von sechs Wiederholungen hinsichtlich der Parameter Amplitude und Geschwindigkeit nicht verbessern.
Schlussfolgerung: Um die Fragestellung dieser Arbeit endgültig zu beantworten, sollte die Ausführung und das Training der Technik in einer weiteren Studie über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Die für eine Manipulationstechnik relevanten physikalischen Größen lassen sich mittels Ultraschalltopometrie erfassen.
Schlüsselwörter: Wirbelsäulenmanipulation, Aus- und Weiterbildung, Feedbackverfahren, Ultraschalltopometrie
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