Eine randomisierte kontrollierte klinische Studie
Arleta Zimmermann, Alicja Szklarska, Anna Lipowicz, Marek Wozniewski
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Zusammenfassung
Einleitung: Einschränkungen der Schulterbeweglichkeit und deren Funktion gehören zu den häufigsten Problemen bei Frauen nach einer Brustkrebsbehandlung. Diese Studie untersuchte das Vorkommen von funktionellen Störungen des Armes infolge einer Brustkrebsoperation unter dem Einfluss von prophylaktisch durchgeführter Lymphdrainagetherapie.
Methode: 67 Frauen wurden in 2 Gruppen randomisiert. Die Kontrollgruppe bekam die Standardtherapie, die Experimentalgruppe bekam zusätzlich zur Standardtherapie eine prophylaktische Lymphdrainage (MLD). Es wurden 6 Kontrollmessungen durchgeführt: präoperativ, am 2., 7. und 14. Tag postoperativ sowie nach drei und sechs Monaten. Gemessen wurden Armvolumen (Vol) und Schulterbeweglichkeit.
Ergebnisse: Die nach der Operation durchgeführte Lymphdrainagetherapie in der Experimentalgruppe hatte einen signifikanten Einfluss auf die Verbesserung der Beweglichkeit des Schultergelenkes sowie auf die Reduktion der Armödeme auf der operierten Seite.
Schlussfolgerung: Die prophylaktisch durchgeführte Lymphdrainagetherapie verhinderte nicht nur die Entwicklung von sekundären Armlymphödemen, sondern hatte auch einen positiven Einfluss auf die Schulterbeweglichkeit der operierten und der nicht-operierten Seite.
Schlüsselwörter: Brustkrebs, Schulterbeweglichkeit, manuelle Lymphdrainage
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