Entwicklungsförderung +++ Eltern-Kind-Gruppe +++ Leistungsangebot +++ Prävention
Kursinhalte und Erfahrungen
Heike Niemann
Auf einen Blick
Eltern-Kind-Gruppen können eine sinnvolle Bereicherung des Leistungsangebotes einer Physiotherapiepraxis sein und Angebote für Einzel- und Gruppentherapie sinnvoll ineinandergreifen. Die Autorin informiert Sie hier, wie Sie einen Kurs gestalten können und worauf Sie achten müssen.
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Seit sechs Jahren biete ich in meiner Physiotherapiepraxis Eltern-Kind-Gruppen als zusätzliches Angebot für Eltern im Rahmen der Prävention dar. Ich arbeite nach dem sogenannten DELFIKonzept (siehe Glossar). Die Eltern melden sich entweder über die evangelische Bildungsstätte zu den Kursen an oder sie erkundigen sich direkt in der Praxis. Häufig bilden sich bereits bei Geburtsvorbereitungskursen kleine Gruppen von Müttern, die dann gemeinsam bei uns einen Kurs besuchen möchten. Leider werden die Kurskosten derzeit noch nicht von den Krankenkassen erstattet.
Eltern und Säuglinge ab der 6. Woche können teilnehmen. Der Kurs findet wöchentlich mit einer Dauer von 90 Minuten statt. Er ist vielfach in Trimes - tern organisiert, d.h. für Säuglinge vom 3.-5. Monat, 6.-8. Monat und 9.-12. Monat.
Acht Babys mit ihren Müttern und Vätern bilden eine Gruppe. Vor dem Beginn der ersten Stunde kommen die Eltern zu einem Elternabend, um in Ruhe Organisatorisches zu klären. Sie werden darauf vorbereitet, dass die Kurse erstens keine »Baby-Animation« darstellen, bei denen diese »bespaßt« werden, und zweitens keine »Kaffeekränzchen «, bei dem alle durch-
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