Motorik +++ Ressourcenförderung +++ Bewegungsdrang +++ Selbstbewusstsein +++ Autonomie
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Zweites und drittes Lebensjahr
Das zweite und dritte Lebensjahr ist geprägt durch die Differenzierung der Fähigkeiten, deren Grundlagen schon im ersten Lebensjahr gelegt werden. Das Kind wird immer sicherer in seiner Motorik, dem Gleichgewicht und der Koordination. Rennen, Klettern, Balancieren und die ersten Versuche des Roller- oder Laufradfahrens brauchen eine sichere Basis, die - genetisch bedingt - im ersten Lebensjahr erworben wurde.
Die Neugier und die Lust Neues zu entdecken sind ungebremst. Dies geschieht auf »spielerische Art«. Kommunikation, Interaktion und Sprache werden differenzierter, unterstützt von Eltern, Geschwistern und anderen Teilnehmern verschiedener Lebensräume. Das Kind probiert sich und seine Umwelt aus und beginnt Grenzen zu suchen, sie zu erleben und zu überwinden. Nicht immer im Einklang mit der Erwachsenenwelt!
Für Eltern ist es wichtig, die Ressourcen ihres Kindes zu entdecken und zu wissen, wie sie gefördert, anstatt ausgebremst werden. Dies gilt nicht nur für den kognitiven Bereich, sondern besonders für die Bewegungsentwicklung und das Bewegungsverhalten. Denn erst die Bewegungserfahrung vermittelt und ermöglicht dem Kind ein sinnvolles Handeln. Die feinmotorische Komponente gewinnt immer mehr an Bedeutung. Es besteht ein enger Zusammenhang zwischen Aufrichtung, Haltung und Bewegung so werden alle Sinne angesprochen. Erst in diesem gesamten Kontext wird es dem Kind ermöglicht, seine Ressourcen optimal zu nutzen.
Viertes und fünftes Lebensjahr
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