PRAXIS_EVIDENZBASIERT

Querfriktion +++ Behandlungszeit +++ Outcome +++ Wirksamkeitsnachweis +++ Tendinitis

Querfriktion

Angewandte Behandlungsparameter innerhalb klinischer Studien und deren Aussagekraft

Lars Frick

Auf einen Blick

Der Autor recherchierte im Rahmen seiner Abschlussarbeit für die Weiterbildung zum Manualtherapeuten nach IFOMT-Richtlinien (OMT) nach klinischen Studien, welche die Anwendung von Querfriktionen im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden untersucht haben. Es wurden sieben klinische Studien gefunden, wovon vier keinen zusätzlichen Nutzen feststellten und drei die Querfriktionsbehandlungen als signifikant erfolgreicher bewerteten. Lesen Sie die Zusammenfassung.


Hintergrund

Querfriktionen (QF) werden in der Praxis eingesetzt für Behandlungen von geschädigten Strukturen des Bewegungsapparates, wie von Muskelbauch, Muskel-Sehnen-Übergang, Sehne, Ligament und Kapselgewebe. Charakteris - tisch und namensgebend für die QF ist, dass mit den Therapeutenfingern quer zum Faserverlauf des Zielgewebes gearbeitet wird.

Wirkung

Für die Wirkungsweise der Querfriktionen gibt es nach Kolster (1) verschiedene Erklärungsmodelle:

Größere Aufmerksamkeit wurde den QF durch mehrere Veröffentlichungen von James Cyriax (2-4) entgegengebracht, in welchen sie als Alternative zu Injektionen vorgestellt wurden (Tab. 1).

Tab. 1_Behandlung der peripheren Gelenke

Zusammenfassung nach Cyriax (4), übersetzt von Lars Frick und Ute Görke-Vorwerk

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