Im Gespräch: Helmut Lorenz
Auf einen Blick
Helmut Lorenz ist Physiotherapeut und Heilpraktiker aus München. Für ungefähr zwei Monate reist der 39-Jährige nach Haiti, schult Fachpersonal, um Kompetenzen in Prävention und Rehabilitation zu vermitteln. Lesen Sie, was ihn erwartet und wie man sich als Therapeut engagieren kann. Haiti ist auch ein Beispiel dafür, wie Hilfsorganisationen nach großen Naturkatastrophen international zusammenarbeiten.
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Vorerst meinen allergrößten Respekt Herr Lorenz, dass Sie nach Haiti reisen, um dort ein Team auszubilden und Hilfsbedürftige zu unterstützen. Wie kamen Sie zu diesem Projekt und welche Organisation steht dahinter?
Ein Freund und ehemaliger Ausbildungskollege, der für die Christoffel- Blindenmission (CBM) als Projektleiter auf Jamaika arbeitet, informierte mich über das Stellenangebot.
Die CBM ist eine weltweit aktive, christliche Entwicklungsorganisation. Ihr Hauptziel ist es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen dieser Welt zu verbessern, die behindert sind oder Gefahr laufen, behindert zu werden. Die CBM kooperiert mit Partnerorganisationen in den betroffenen Ländern, die unter anderem helfen sollen, Armut zu verringern und die Selbstständigkeit betroffener Menschen zu verbessern.
Auf Haiti fördert die CBM sieben Projekte, fünf davon sind vom Erdbeben betroffen. Die internationale Hilfsorganisation hatte also schon vor dem Erdbeben Strukturen auf Haiti, auf die sie jetzt zurückgreifen kann. Zusammen mit Handicap International wurde die CBM von der UN beauftragt, die Rehabilitation der vom Erdbeben betroffenen Bewohner Haitis zu organisieren und durchzuführen.
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