Likert-Skala +++ Summiertes Rating +++ Skalenkonstruktion +++ Itemanalyse +++ Einstellungsskala
Die Likert-Skalierung ist ein komplexes Verfahren
Tanja Bossmann
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Auf einen Blick
Karoline Ferenci informiert Sie im Review ab Seite 6 über die derzeitige Literaturlage von physiotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten bei patellofemoralem Schmerzsyndrom. Neben verschiedenen Fragebogen ist auch von der Likert-Skala zur Bewertung des wahrgenommenen Behandlungseffektes die Rede. Lesen Sie hier, was man sich darunter vorstellen kann.
Bedeutung
Schon 1932 schlug Rensis Likert, ein Sozialforscher aus Amerika, ein Verfahren vor, das nicht auf einem mathematischen Modell aufbaut, sondern auf Plausibilität (1). Bei der Likert-Skalierung handelt es sich um ein personenorientiertes, eindimensionales Verfahren (siehe Glossar), das im Rahmen der Einstellungsmessung genutzt wird und vor allem in der empirischen Sozialforschung sehr häufig Verwendung findet. Diese Technik wird auch »Methode des summierten Ratings« genannt (1, 2).
Einstellungsskala
Eine Einstellungsskala ist im Prinzip nichts anderes als eine Sammlung von Statements (Items), die ein Konstrukt, ein Merkmal, kurz einen bestimmten Sachverhalt messen sollen.
Möchte man in einer Rehabilitationseinrichtung beispielsweise etwas über ...
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Abb. 1 Mögliche Statements für die Messung des Konstruktes »Zufriedenheit mit der Physiotherapie« und wichtige Schritte bei der Entwicklung einer Likert-Skala Grafik: Tanja Bossmann |
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