Universitätslehrgang Health & Fitness +++ Salzburg +++ Wissenschaftliches Arbeiten +++ Betriebs
Im Gespräch: Stephan Mogel
Auf einen Blick
Stephan Mogel betreut die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen und ist Head Coach in der 1. Liga im Damen-Basketball. Seit 2003 leitet Stephan Mogel die Physiotherapieabteilung des Medizinischen Zentrums Baden. Außerdem entschloss sich der erfahrene Physiotherapeut zum Universitätslehrgang Health & Fitness in Salzburg. Tanja Bossmann fragte nach seinen Beweggründen.
Sie haben ja bereits einige Erfahrung und auch zahlreiche Fortbildungen absolviert. Warum haben Sie sich für den Universitätslehrgang Health & Fitness entschieden?
Ich wollte auf jeden Fall noch mehr wissenschaftlichen Hintergrund und aktuelle Erkenntnisse für meine Arbeit in der Praxis bekommen. Und da unter anderem Forschungsmethodik sowie Trainings- und Bewegungswissenschaften zum Pflichtprogramm in Salzburg gehören, erschien mir dieses Studium für meine Ziele sinnvoll.
Als leitender Physiotherapeut ist es darüber hinaus wichtig, sich mit wirtschaftlichem Denken auseinanderzusetzen. Daher interessierten mich ebenfalls Themen wie Marketing und Betriebswirtschafslehre.
Im Studium gibt es neben den Pflichtfächern auch Wahllehrveranstaltungen. Für welche speziellen Themen haben Sie sich entschieden?
Ich habe aufgrund meiner beruflichen Situation unter anderem das Fach Business Management gewählt. Dazu gehören Projekt- und Prozessmanagement, betriebswirtschaftliche Grundlagen und Marketing.
Das Programm in Salzburg richtet sich an verschiedene Berufsgruppen. Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit den Kommilitonen?
Stimmt, zugelassen werden nicht nur Physiotherapeuten, sondern auch andere Berufe aus der Gesundheitsbranche, zum Beispiel Sport-, Ernährungs- und Gesundheitswissenschaftler. Daher waren wir in meinem Kurs ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Ärzten, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern und Leuten aus der Fitnessbranche, beispielsweise Trainer oder Studiobesitzer. Auch Personal aus Hotels war dabei.
Das war einerseits eine sehr interessante Konstellation, denn man konnte viele verschiedene Sichtweisen und Eindrücke kennenlernen. Andererseits habe ich das aber manchmal auch als schwierig empfunden, denn ein solch breit gefächerter Teilnehmerpool bringt natürlich völlig unterschiedliche fachliche Voraussetzungen mit. Die Vielfältigkeit hatte für mich also positive wie negative Seiten.
Was hat Ihnen das Studium bisher gebracht? ...
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