Locked-in +++ Quadriplegie +++ Wachkoma +++ Schädelhirntrauma +++ Vertikale Augenbewegung
Eine Therapiegeschichte
Daniela Dorschner-Geerlofs
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Auf einen Blick
»Locked in« wird im medizinischen und therapeutischen Sprachgebrauch sehr häufig irrtümlich falsch verwendet. Es wird als Synonym für die Unfähigkeit des motorischen Sprechens, wie wir sie bei der Aphasie vorfinden, benutzt. Die Bezeichnung »Locked-in« wäre richtig, wenn der Betroffene bei vollem Bewusstsein wäre und dies nach außen schwer vermitteln könnte. Aus diesem Grund wird immer wieder auch der Zusammenhang zwischen Wachkoma und Bewusstsein oder Teilbewusstsein und vegetativem Zustand diskutiert. Erfahren Sie hier mehr über dieses Syndrom.
Es liegt immer ein neurologisches Ereignis vor. Die Ursache ist stets im ventralen Pons (siehe Glossar) zu finden. Die häufigsten Ursachen sind ein Verschluss der Arteria basilaris, eine Blutung oder ein Trauma. Die Frage ist, warum man den Arterienverschluss nicht auf eine Stufe mit dem Apoplex oder das Trauma auf die des Schädelhirntraumas im herkömmlichen Sinne stellt.
Symptome
Dies ist relativ einfach zu erklären. Man nennt es deshalb Syndrom, da es eine ganz eigene Symptomatik hat. Es zeigt Symptome wie beim hohen Querschnitt als auch die, wie sie beim doppelseitigen Apoplex vorzufinden sind. Das kommt dadurch zustande, dass im klinischen Bild eine Quadriplegie sowie eine untere Hirnnervenlähmung bei Erhalt der extrapyramidalen Bahnen vorhanden ist. Der Betroffene ist bei vollem Bewusstsein. Die Sensibilität ist vorhanden, Aufmerksamkeit, Intellekt, Wahrnehmung, visuelles und verbales Gedächtnis können, müssen aber nicht beeinträchtigt sein.
Das Locked-in-Syndrom (siehe Glossar) kann in folgende Kategorien eingeteilt werden: ...
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