Vibration +++ Harmonische Schwingung +++ Muskeldehnreflex +++ Gamma-System +++ Endokrines System
Wirkung der Whole Body Vibration auf den menschlichen Körper Christine Stamm
Christine Stamm
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Auf einen Blick
Die Übersichtsarbeit ab Seite 6 zeigt auf, dass die Anwendung von Whole Body Vibration (WBV) einen vergleichbaren Effekt auf die Muskelkraft hat wie ein herkömmliches Krafttraining. Insbesondere für eine Verbesserung der Sprungkraft scheint Whole Body Vibration sinnvoll zu sein. Doch welche physiologischen Vorgänge stecken eigentlich dahinter? In diesem Beitrag erklärt Ihnen die Autorin die Wirkmechanismen.
Vertikale Vibration und Wipptechnik
Beim Ganzkörpervibrationstraining unterscheidet man im Wesentlichen zwei Arten der Vibration (1): die vertikale Vibration oder die Vibration mit Wipptechnik.
Bei der vertikalen Vibration hebt und senkt sich die gesamte Platte, bei der Wipptechnik entsteht der Hub seitenalternierend, die Beine können somit abwechselnd auf und ab bewegt werden (Abb. 1). Diese Vibrationsform kann durch die Beckenkippung gut abgedämpft werden. Die Vibrationsart ist dabei abhängig vom Gerätetyp und vom Hersteller (1, 2).
Parameter, die eine Schwingung bestimmen
Bei der Vibration handelt es sich um eine harmonische Schwingung, die einen sinusförmigen Verlauf nimmt (Abb. 2). Frequenz und Amplitude stellen die charakterisierenden Parameter einer Schwingung dar.
Als Frequenz bezeichnet man die Schwingungsanzahl pro Zeiteinheit, meist pro Sekunde, was dann auch der Einheit Hertz (Hz) entspricht. 20 Hertz bedeuten demnach 20 Schwingungen pro Sekunde.
Die Amplitude gibt die Höhe oder Auslenkung der Schwingung ...
Abb. 1
Platte mit Wipptechnik und seitenalternierendem Hub (links)
im Vergleich zur vertikalen Vibration (rechts), modifiziert nach (1)
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