Schleudertrauma +++ kranio-zervikale Flexion +++ Elektromyografie +++ Funktionelle Magnetresonanztomografie
Cagnie B, Dolphens M, Peeters I, Achten E, Cambier D, Daneels L. 2010. Use of Muscle functional Magnetic Resonance Imaging to Compare Cervical Flexor Activity Between Patients with Whiplash-Associated Disorders and People Who Are Healthy.
Phys. Ther. June 3 [Epub ahead of print] DOI: 10.2522/ptj.20090351
Einleitung: Es hat sich gezeigt, dass chronische Störungen infolge eines Schleudertraumas mit motorischen Fehlfunktionen einhergehen. Verminderte Beweglichkeit der Halswirbelsäule, Störungen der zervikalen Kinästhesie und eine erhöhte elektromyografische (EMG) Aktivität der Nacken- und Schultermuskulatur sind während der Durchführung leichter Aktivitäten sowie bei kranio-zervikaler Flexion (CCF) zu beobachten. An der Ausführung der CCF sind primär die tiefen zervikalen Flexoren M. longus capitis (Lca) und M. longus colli (Lco) beteiligt. Im Gegensatz dazu gehören oberflächliche Flexoren, wie der M. sternocleidomastoideus (SCM) nicht zu den primär ausführenden Muskeln der CCF.
Frühere Studien zeigten bereits eine erhöhte EMG-Signalamplitude des SCM bei Patienten mit chronischem Schleu- ...
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