AG Atemtherapie im ZVK e.V. +++ Deutsche Atemwegsliga +++ Pneumologie +++ Atempumpe +++ COPD
Konzepte stellen sich vor auf Basis des pt_Konzepte Fragebogens
Auf einen Blick
Die Physiotherapie in Deutschland ist bestimmt von einer »Konzepte-Kultur«. Die Vielfalt der Methoden gibt der Profession wichtige Impulse, andererseits fällt es schwer, Hilfreiches auszuwählen. In diesem Beitrag lesen Sie die Antworten von Sabine Weise und Dorothea Pfeiffer-Kascha auf die Fragen der pt-Redaktion zum Konzept der AG Atemtherapie im ZVK e.V.
Grundlagen zur Methode
Das Konzept Atemphysiotherapie (APT) orientiert sich an sogenannten »funktionellen Problemen (FP)« das heißt pathophysiologische Störungen, die zur Einschränkung von Organfunktionen führen bei Erkrankungen der Lunge und der Atempumpe (siehe Beispiel »Gestörter Hustenmechanismus«). Daraus resultieren die physiotherapeutischen Ziele und Maßnahmen.
Es gibt daher keine schematische Ausrichtung der Physiotherapie an Krankheitsbildern und Symptomen. Beide Aspekte sind zur Orientierung wichtig, aber zum zielgerichteten therapeutischen Handeln ist die eingegrenzte, differenzierte und funktionelle Störung von Bedeutung. Voraussetzung für die Intervention ist das Verständnis der vorliegenden pathophysiologischen Störung. Das Konzept wurde auf Grundlage der von Hilla Ehrenberg erarbeiteten physiotherapeutischen Techniken neu beziehungsweise weiter entwickelt.
Der Begriff Atemphysiotherapie hat sich in den letzten Jahren etabliert, um zu verdeutlichen, dass die Atemtherapie von Physiotherapeuten vorgenommen wird im Gegensatz zu zahlreichen anderen Therapien, die häufig allein die Entspannung und Körperwahrnehmung in den Vordergrund stellen.
Modulares System
Die Fortbildung basiert auf den »Empfehlungen zur physiotherapeutischen Atemtherapie« der Deutschen Atemwegsliga und der AG Atemthe- ...
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