Stipendien +++ Bildungskredit +++ Studienbeitragsdarlehen +++ Sozialleistungen +++ Jobben
Welche Geldquellen es sonst noch gibt und wann sie greifen
Nicola Pridik
Auf einen Blick
Studieren, ja! Aber wie das Ganze finanzieren? Nicht nur, dass für den Lebensunterhalt gesorgt sein muss, nein, in manchen Ländern fallen auch noch Studiengebühren an. Der nachfolgende Artikel stellt Ihnen mögliche Geldquellen zur Studienfinanzierung anhand eines Fallbeispiels vor und zeigt zugleich auf, welche von vornherein ausscheiden und welche Sie näher ins Visier nehmen sollten.
Hanna (31) hatte sich so sehr auf ihr Studium gefreut und dann das: ein Ablehnungsbescheid vom BAföG-Amt. Sie habe die Altersgrenze von 30 Jahren überschritten und sei deshalb nicht mehr förderungsfähig. Hanna ist frustriert doch aufgeben will sie auf keinen Fall. Sicher gibt es noch andere Finanzierungsmöglichkeiten. Jobben wollte sie ohnehin neben dem Studium: Die Praxis, in der sie als Physiotherapeutin arbeitet, würde sie auf Minijob- Basis weiterbeschäftigen. Doch das allein reicht natürlich nicht, zumal jedes Semes - ter 500 Euro Studiengebühren anfallen. Ob sie ihre Eltern fragen soll? Nein, von denen bekam sie schon genug Geld. Vielleicht kann sie ja Wohngeld erhalten oder ein Stipendium. Zur Not würde sie auch in den sauren Apfel beißen und einen Kredit aufnehmen. Ob es für Studierende Kredite zu günstigen Konditionen gibt?
Selbst wenn Hanna ihre Eltern um Unterhalt bitten würde: Sie wären nicht verpflichtet, ihr das Studium zu finanzieren. Volljährige Kinder haben zwar einen Anspruch auf Ausbildungsunterhalt, dieser umfasst jedoch in aller Regel nur die Finanzierung einer einzigen ...
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| Abb. 1_Stipendien der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) |
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