PRAXIS_SERVICE FÜR IHRE PATIENTEN

Bluthochdruck  +++  Lebensstil  +++  Vorsorge  +++  Übergewicht  +++  Kochsalz  +++  Bewegung 

Blutdruck senken – sich Lebenszeit schenken

Verhalten und Ernährung – mit Rezept 

Sandra Korell

     Foto: Alexander Maier©fotolia.de

Auf einen Blick

Gedruckte Patienten-Informationen rund um das Thema Gesundheit direkt vom Physiotherapeuten ... und nicht nur vom Arzt oder Apotheker! Der Gesundheitstipp ist unser Service exklusiv für pt_Abonnenten. PDF zum Download, Ausfüllen und Ausdrucken. In diesem Gesundheitstipp erfahren Ihre Patienten, wie sie mit der richtigen Ernährung einem zu hohen Blutdruck entgegenwirken können – ohne Nebenwirkungen.


Überdruck

Haben Sie Bluthochdruck? Oder wissen Sie es möglicherweise nicht? Dann gehören Sie vielleicht zu den schätzungsweise 21 Millionen Menschen in Deutschland, bei denen der Bluthochdruck nicht erkannt ist. Ungefähr vier Millionen Menschen werden wegen ihres Bluthochdrucks behandelt und von diesen sind nur zwei Millionen Menschen richtig eingestellt. Ein zu hoher Blutdruck tut nicht weh und auftretende Symptome sind sehr unspezifisch, so dass er häufig unerkannt bleibt.

Definition
Beim »oberen« Wert, dem systolischen Wert, zieht sich der Herzmuskel zusammen und pumpt so das Blut zu den Gefäßen und Organen. Beim »unteren« Wert, dem diastolischen Wert, entspannt sich der Herzmuskel und das Blut fließt wieder zurück in den Herzmuskel. Die »Deutsche Hochdruckliga« spricht ab einem Blutdruck von über 140/90 mmHg von einer »Hypertonie«, von einem zu hohen Blutdruck.

Formen
Es gibt zwei verschiedene Formen des Bluthochdrucks, den essenziellen und den sekundären Bluthochdruck. 10 bis 20 Prozent der Betroffenen haben den sekundären Bluthochdruck, der als Folge von Organ- und Systemerkrankungen auftritt (z.B. Diabetes mellitus, Nierenerkrankungen). Wenn Sie Medikamente wie Kortison und Antirheumatika einnehmen, können diese ebenso zu dieser Form des Bluthochdrucks führen. Unter dem essenziellen Bluthochdruck leiden rund 80 bis 90 Prozent der Betroffenen. Die genetische Veranlagung spielt hierbei eine große Rolle.

Symptome
Einige Patienten klagen über Symptome wie Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel, Atemnot, Müdigkeit, Ohrensausen, Sehstörungen und Hitzestörungen. Wenn ...



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