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Vestibulookulärer Reflex +++ Elektronystagmografie +++ Okulomotorische Evaluation +++ Positionstests

Funktionsfähigkeit des vestibulären Systems

Elektronystagmografie ist Goldstandard

Tanja Bossmann

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Auf einen Blick

Vestibuläres Rehabilitationstraining kann Patienten mit Neuropathia vestibularis helfen – das zeigt die Übersichtsarbeit von Friederike Keifel in dieser Ausgabe ab Seite 6. Die Abschwächung des vestibulookulären Reflexes bei vestibulär bedingtem Schwindel wird durch Nystagmustests festgestellt. Die Elektronystagmografie (ENG) gehört dabei zu den quantitativen Tests und gilt als Goldstandard. In diesem Beitrag erfahren Sie etwas über die physiologischen Hintergründe und die Testbatterie des diagnostischen Verfahrens.


Augenbewegungen objektivieren

Die Geschichte geht schon weit zurück

Schon der Großvater von Charles Darwin, Erasmus Darwin, stellte zum ersten Mal eine Verbindung zwischen Schwindel, Augenbewegungen und Gleichgewicht her. Das ist insofern bemerkenswert, als dass die Funktion des Gleichgewichtsorgans erst viel später erkannt wurde (1). Für die Testung sind verschiedene Verfahren bekannt und es stellt sich die Frage, welche Methode empfehlenswert ist, um Störungen des vestibulären Systems zu messen.

Goldstandard

Forscher, die Interventionen zur Verbesserung der vestibulären Kompensation untersuchen, müssen sich also Gedanken darüber machen, wie sie die Funktionsfähigkeit des vestibulären Systems objektiv darstellen können. Denn nur mittels zuverlässiger, valider und empfindlicher Tests lässt sich eine Veränderung über die Zeit bestimmen und die Wirksamkeit von verschiedenen Therapiestrategien miteinander vergleichen. ...

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