Pädiatrie +++ Elternrolle +++ Shared Decision Making +++ Therapieprozess +++ Patientenautonomie
Die Elternrolle im Rahmen der Kinderphysiotherapie
Tobias Bergerhoff
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Auf einen Blick
Die in der Physiotherapie gängigen Therapiemethoden, die sich mit der Behandlung bewegungsauffälliger Säuglinge und Kinder auseinandersetzen, beschäftigen sich unterschiedlich mit der Rolle der Eltern und interpretieren deren Mitwirken nicht einheitlich. Um Eltern sinnvoll in die erfolgreiche Therapieplanung mit einzubeziehen, bedarf es einer klaren Definition ihrer Rolle. In diesem Beitrag diskutiert der Autor den Begriff »Co-Therapeut« im Zusammenhang mit dem »Shared Decision Making« (SDM) und stellt die Sichtweise des behinderten Kindes in den Mittelpunkt.
Eingrenzung des Begriffs
Die Suche nach einer Definition des Begriffs »Co-Therapeut« ist nicht wirklich von Erfolg gekrönt. Recherchiert man in gängigen Nachschlagewerken, so findet man ihn dort genauso wenig wie in den Weiten des Internets (Abb. 1). Ersetzt man das »C« durch das deutsche »K«, wird man ebenfalls nur bedingt fündig.
Teilt man den Begriff jedoch in seine Bestandteile auf, so verweisen diverse Lexika bei der Bedeutung des »Co-« sowie des »Ko-« auf ein verkürztes Präfix der Silbe »con-«, das aus dem Lateinischen mit »zusammen« oder »mit« übersetzt wird. Nachschlagewerke offenbaren hierfür weiterhin folgende Bedeutungen: »Räumlich oder zeitlich zu ...
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