Handlungsfelder +++ Gesundheitswandern +++ Betriebliche Gesundheitsförderung +++ Gesundheitsressourcen
Gesundheitswandern in der betrieblichen Gesundheitsförderung
Christoff Zalpour
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Auf einen Blick
Die Notwendigkeit einer wirksamen betrieblichen Gesundheitsförderung ergibt sich nicht nur aus dem demografischen Wandel und der damit verbundenen »alternden« Belegschaft aging workforce , sondern auch aus der gesetzlich verankerten Fürsorgepflicht des Arbeitgebers für seine Arbeitnehmer. Lesen Sie, wie Physiotherapeuten dabei im Rahmen der sogenannten »Entwicklung neuer Handlungsfelder« eine ganz entscheidende Rolle zukommt, und erfahren Sie mehr über ein Beispiel aus der Praxis: After-Work-Walking.
Die Bedeutung des Handlungsfelds (1) für Physiotherapeuten gründet darin, dass:
Gesundheitswandern
Wandern als eine Form der Bewegungsförderung verbindet Naturerleben mit Bewegung und eignet sich hervorragend für den Aufbau gesundheitsrelevanter Ressourcen, wenn es vor allem regelmäßig und an die eigene Leistungs- und Belastungsfähigkeit angepasst erfolgt. Dabei werden nicht nur physische, sondern auch psychosoziale Aspekte berücksichtigt, mit Auswirkungen auf eine »ganzheitliche« Förderung der Gesundheit im Sinne der Salutogenese (2, 3).
Dass Physiotherapeuten das Wandern gezielt einsetzen können, ist konzeptionell gut aufbereitet (4). Wandern eignet sich ideal, um auch nicht-sportaffine Gruppen zu motivieren sich zu bewegen und gilt daher als niedrigschwelliges Angebot (5). Gesundheitswandern unterscheidet sich vom herkömmlichen Wandern durch ein zugrunde liegendes Konzept, das Wandern mit spezifischen gesundheitsrelevanten Zielen koppelt (siehe Kasten). Der Begriff wurde durch das Projekt »Let’s go jeder Schritt hält fit« des Deutschen Wanderverbandes ...
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