Ödem +++ Sympathikotonus +++ Kompartmentsyndrom +++ Azidose +++ Perfusionsstörung
Pathogenese und Stadieneinteilung
Auf einen Blick
Meist wird in der Physiotherapieausbildung im Zusammenhang mit Patienten der Chirurgie ein Kompartmentsyndrom als mögliche Komplikation beschrieben. Über weitere Ursachen, den Pathomechanismus und die Einteilungsformen informiert Sie der Autor im folgenden Beitrag grundlegend.
Eine Muskelloge ist ein durch verschiedene anatomische Strukturen fast gänzlich abgeschlossener Raum. In diesem Raum sind nur ein oder mehrere Muskeln mit ihrer neurovaskulären Versorgung vorhanden. Oft besteht die Loge aus Knochen einerseits und einer derben Faszie anderseits. Man spricht dann von einem osteofibrösen Kanal oder Köcher (siehe Glossar). Manchmal setzt sich das Kompartiment nur aus derben Faszien zusammen und selten ist die Haut ein Teil der Loge.
Durch eine Spannungserhöhung innerhalb dieser Umhüllung können die druckempfindlicheren Strukturen wie Nerven, Blut- und Lymphgefäße unter Druck geraten. Diese Spannungserhöhung kann allein durch ungewohnte Aktivitäten dieser Muskeln auftreten.
Entweder findet man bei einer normal großen Loge eine Volumenzu-
Schematisches Ablaufdiagramm
eines Sympathikotonus
(siehe Zusatzservice)
Grafik: Henricus J. M. Brils
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