Schmerzassessment +++ Schmerzmessung +++ Visuelle Analogskala +++ Verlaufsdokumentation +++ ICF
Assessmentinstrumente für die Praxis
Christine Greiff
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Auf einen Blick
Die Übersichtsarbeit in dieser Ausgabe analysierte Studien, welche die Auswirkungen von Übungsprogrammen auf Osteoporosepatienten untersuchten und zwar mit dem Fokus auf der Beeinflussung von Schmerzen. In ihrer Arbeit werden Physiotherapeuten täglich mit Schmerzen konfrontiert. Um diese adäquat behandeln zu können, ist eine Erfassung sowohl der aktuellen Schmerzsituation als auch des Beschwerdeverlaufs nötig. Grundsätzlich ist es problematisch, Schmerzen objektiv darzustellen, da sie subjektiv wahrgenommen werden. In diesem Beitrag stellt Ihnen die Autorin verschiedene Schmerzassessments vor.
Subjektives Empfinden objektivieren
Die durch Schmerz hervorgerufenen Reaktionen können in drei Kategorien eingeteilt werden: subjektives Erleben, beobachtbares Verhalten und physiologische Prozesse (1). Während die Schmerzmessung bei Menschen, die orientiert sind und sich selbstständig äußern können, vor allem auf dem subjektiven Erleben basiert, müssen bei nicht-orientierten Patienten und Kindern die Kategorien »beobachtbares Verhalten« und »physiologische Prozesse« zur Schmerzmessung herangezogen werden. Diese Beurteilungen erfolgen dann über eine Fremdeinschätzung. Ziel der Schmerzassessments ist es, das subjektive Empfinden Schmerz zu objektivieren.
Definition im Sinne der ICF
Laut Internationaler Klassifikation ...
Abb. 1
Bodychart einer 76-jährigen Patientin mit Osteoporose
Abbildung: Christine Greiff
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