Lernspaß +++ Lernverhalten +++ Prüfungsvorbereitung +++ Projekt +++ Kompetenz
Entwurf und Entwicklung eines »Physiotherapie-Spiels«
Kay Bartrow
Auf einen Blick
Der Lernkultur an einer Physiotherapieschule auf der Spur: Wie lernt die zukünftige Riege der Physio-Kollegen? Welche Schwierigkeiten tauchen im Lernkontext auf? Gibt es Wege aus dem grauen Lernalltag? Kann mithilfe eines spielerischen Prozesses der Lernspaß gesteigert und motivierend eingegriffen werden? Diesen und anderen Fragen ging es bei der Projektentwicklung an der Plettenbergschule für Physiotherapie auf den Grund. Lesen Sie, welchen Lerneffekt Lernende wie Lehrende daraus ziehen können.
Dynamisches Projekt
Das Unterfangen war als dynamisches Projekt für einen besseren Zusammenhalt innerhalb der Klasse mit zusätzlichen Lernerfolgen geplant. Ein Lernspiel für Physiotherapeuten aller Ausbildungsgrade (Schüler Erstsemester Examenskandidaten examinierte PTs Lehrende) mit der Möglichkeit der Weiterentwicklung zu entwerfen kann durchaus als ehrgeiziges Projekt bezeichnet werden. Eine Herausforderung, der sich die Schüler aber gerne stellten.
Grundgedanke
Spielerisch in der Gruppe zu lernen und eine andere, auch unkompliziertere Art der Vorbereitung auf schriftliche oder praktische Leistungsabfragen und in gleichem Maße auch eine weitere Möglichkeit der Examensvorbereitung zu entwickeln waren die primären Leitgedanken des aktuellen Projekts.
Lernen ist im allgemeinen Gedankengut vieler Schüler häufig mit wenig Spaß oder gar Langeweile und uncooler Selbstdisziplin verbunden (Abb. 1). Andererseits assoziieren viele Schüler auch nützliche Wissenserweiterung, gute Noten oder »auf-den-Unterricht-vorbereitet-sein« mit dem Begriff »Lernen«. Und genau da lag der Ansatz. Die meisten Schüler sind sich der Relevanz
Abb. 1:
Lernkontext
in der PT-Ausbildung
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