Halliwick-Therapie +++ McMillan +++ Wasserspezifische Therapie (WST) +++ Gleichgewichtskontrolle
Halliwick-Konzept nach McMillan
Thomas Schick, Johan Lambeck, Marcel Hulselmans
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Auf einen Blick
Moderne und zeitgemäße Physiotherapie schließt die Behandlung im Wasser mit ein. Die an der International Classification of Functioning, Disability and Health, ICF, ausgerichtete Rehabilitation betont neben der Ausrichtung auf Funktionsebene vor allem die aktivitäts- und Teilhabe bezogenen Ziele. Ob ein Therapeut diesen Anforderungen mit der zielgerichteten Therapie im Wasser nach dem Halliwick-Konzept gerecht werden kann, lesen Sie in folgendem Beitrag.
Um eine zielführende Therapie im Wasser durchführen zu können, muss ein Therapeut sich mit der Andersartigkeit des Milieus Wasser auseinandersetzen. Mit dem differenzierten Wissen über die Eigenschaften des Wassers und abgestimmt mit den Theorien des dynamischen Systemmodells, das die variable Anpassung eines Organismus auf die spezifischen Umgebungsreize beschreibt (1), ist man in der Lage eine für den Patienten sinnvolle und evidente Behandlung im Rahmen des motorischen Lernens gezielt durchzuführen. Das Halliwick-Konzept bietet einen Leitfaden für eine derartige Behandlung.
Was für die Wassertherapie spricht
Aber warum sollte ein Therapeut eine Therapie in einem nicht alltäglichen Umfeld wählen, das in einigen Fällen eine höhere logistische Anforderung bedeutet? Wasser bietet entscheidende Therapievorteile, wenn der Therapeut die Auftriebskraft, den hydrostatischen Druck sowie die Strömungseffekte des Wassers zu nutzen weiß. Die Effekte des Wassers üben einen großen Einfluss auf das Gleichgewichtsverhalten des Patienten aus. Sobald ein Körper in Wasser eintaucht, erfährt er die ihm entgegen wirkende Auftriebskraft als Gegenspieler zur Schwerkraft. Diese Kraft, die im Wasser ungefähr 800 Mal größer ist als an Land, löst unmittelbar Rotationsbewegungen aus: Der Schwerpunkt des
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