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Biosignallabor +++ Ultraschall +++ Physiotherapieforschung +++ Wirksamkeitsnachweis

Was untersucht eine Physiotherapeutin im Biosignallabor?

Forschungsmethoden in der Physiotherapie – Ultraschall

Heidrun Rosowski

Die Grundschüler erlernen die verschiedenen Positionen des ökonomischen Sitzens
Foto: Christian Schwier ©fotolia.de

Auf einen Blick

Biosignale sind Botschaften aus dem Körperinneren. Werden sie von Geräten wie ein EMG, EEG oder Ultraschall aufgefangen und aufgezeichnet, geben sie Auskunft über physiologische Abläufe, die sonst nur schwer oder gar nicht zu beobachten sind. Für PhysiotherapeutInnen eröffnet ein Biosignallabor spannende Forschungsmöglichkeiten. Lesen Sie hier über die Optionen, die sich mit einem diagnostischen Ultraschall bieten.


Das Biosignallabor

Im vergangenen Jahr hat sich ein Praxisprojekt mit dem Titel »Wissenschaftliche Erschließung des Biosignallabors für die Physiotherapie« an der Alice Salomon Hochschule (ASH) damit beschäftigt herauszufinden, welche Möglichkeiten ein Biosignallabor (siehe Glossar) für die physiotherapeutische Forschung aufweist.

Der Begriff »Biosignallabor« gehört nur bei wenigen Physiotherapeuten zum ständigen Wortschatz. Dabei können wir mit einigen Geräten wie dem EEG, EMG und Ultraschall, die zur Ausstattung eines Biosignallabors gehören, wichtige Forschungen für die Physiotherapie betreiben. Wir haben die Möglichkeit mit dem EMG oder mit dem Ultraschall zu kontrollieren, ob die ausgewählten Übungen die Muskeln trainieren, die sie trainieren sollen, und ob längerfristig der gewünschte Effekt erreicht wurde. Wirksamkeitsnachweise werden so erbracht. Wie aussagekräftig einige Tests sind, die wir täglich durchführen, lässt sich ebenfalls untersuchen. Wir können erforschen, wie die kortikale Steuerung von Bewegung funktioniert. Es besteht kein Grund, weshalb sich physiotherapeutische Forschung auf Wirksamkeitsnachweise beschränken sollte.

Was ist ein Biosignallabor?

»Ein Biosignallabor? Was ist das denn? Nie gehört!« und »Klingt ja bombastisch!« – das waren die Reaktionen meiner Kollegen, als ich in einer Teamsitzung zu Zeitplanung von meinem Praxisprojekt »Die wissenschaftliche Erschließung eines Biosignallabors für die Physiotherapie« berichtete. Was ein Biosignallabor ist, bedarf also einer Erklärung: Es handelt sich um einen Raum, der mit Geräten, die Biosignale aufzeichnen können, ausgestattet ist. Es zählen zum Beispiel das Elektromyogramm (EMG), das Elektroenzephalogramm (EEG) und das Ultraschallgerät (US) dazu.

Biosignale sind messbare Äußerungen eines physiologischen Vorgangs. Damit ein Muskel sich kontrahieren kann, werden über die Nerven Aktionspotenziale


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