Ernährung +++ Lebensmittelempfehlungen +++ Oxalsäure +++ Kalzium +++ Vitamin D +++ Phosphor
Eine Ergänzung zur Physiotherapie
Bettina Halbach
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| Ziel der Physiotherapie in der Osteoporoseprävention ist es, das Frakturrisikio zu senken; bei manifester Osteoporose dagegen geht es um den Aufbau bzw. um den Erhalt von Knochenmasse, um die Sturzprävention sowie darum, Sturzangst zu mildern; im Patientengespräch könnte auch die Ernährung thematisiert werden und dann sollten PhysiotherapeutInnen kompetent antworten können Foto: Detailblick©fotolia.de |
Auf einen Blick
Die Ernährung ist inhaltlicher Bestandteil einer Fortbildung über Osteoporose, die die Physio-Akademie in Wremen derzeit anbietet. Schließlich spielt die richtige Ernährung gerade beim »Knochenschwund« eine große Rolle. PhysiotherapeutInnen haben einen engen Kontakt zum Patienten und es mag sich ergeben, dass das Gespräch während der Therapie auch auf die Ernährung kommt. Der Beitrag beschreibt daher, was Sie Ihrem Patienten zur Lebensmittelauswahl sagen können.
Die Ernährung bei Osteoporose sollte jeden Tag alle Energie- und Wirkstoffe enthalten, die der Körper benötigt.
Kalorienbedarf
Um einen Ernährungsplan aufzustellen, ist es wichtig, dass der Patient seinen Energiebedarf kennt. Ein Leichtarbeiter zum Beispiel ist jemand, der überwiegend im Sitzen arbeitet. Zu dieser Gruppe dürfte in Bezug auf den Energiebedarf ein Großteil der OsteoporosepatientInnen einer Physiotherapiepraxis zählen. Der Kalorienbedarf lässt sich für Leichtarbeiter mit folgender Formel berechnen:
Körpergröße (in cm) 100 x 30
Beispiel: (180 cm 100) x 30 = 2.400 kcal
Für Mittel- bzw. für Schwerarbeiter gibt es die Multiplikationsfaktoren 36 bzw. 42. Die so ermittelte Kalorienzahl ist eine Richtschnur. Man verteilt diese auf fünf Mahlzeiten und zwar so, dass je 25 Prozent auf das Frühstück und auf das Abendessen entfallen, 30 Prozent auf das Mittagessen und je 10 Prozent auf die Zwischenmahlzeiten (Tab. 1).
Energielieferanten
Die Hauptenergielieferanten in der Nahrung sind die Kohlenhydrate (siehe Glossar), die Fette und die Eiweiße. Als ideal gilt folgende Lebensmittelauswahl: kohlenhydratreich, eiweißbegrenzt und fettarm. Es gibt sieben Lebensmittelgruppen:
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