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Hilfe in Tansania
Willy Zink
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| Abb. 1: Das Wahrzeichen Tansanias der Kilimandscharo |
Auf einen Blick
Es ist immer wieder bedrückend zu erfahren, wie in Afrika Menschen mit Behinderungen versteckt werden, wodurch ihnen eine persönliche Entwicklung oder gar eine selbstbestimmte Lebensführung verwehrt bleibt. Verschiedene Hilfsorganisationen nehmen sich dieses Problems an. In diesem Artikel lesen Sie über ein Projekt in Tansania und die Einsatzmöglichkeiten für PhysiotherapeutInnen.
Im Vergleich mit Deutschland ist Tansania flächenmäßig mehr als doppelt so groß, wird aber nur von ca. 40 Millionen Menschen bewohnt. Verbindende Sprache ist Kisuaheli; Englisch wird nur in größeren Städten gesprochen.
In den letzten Jahren wurde das Land wegen seiner außergewöhnlichen Landschaft und einzigartigen Tierwelt touristisch entdeckt. Der Kilimandscharo (Abb. 1) als höchster Berg Afrikas (knapp 6.000 m), die Serengeti und der Ngorongoro-Krater (Abb. 2) sind dabei die bekanntesten Anziehungspunkte.
Das Leben als behinderter Mensch in Tansania, einem der ärmsten Länder der Erde, ist hart. Staatliche Hilfen oder ein Gesundheitssystem, das nur annähernd mitteleuropäischen Ansprüchen genügen würde, gibt es nicht. Die finanziellen Ressourcen von Familien mit oft sechs, acht Kindern, sind mehr als gering: das mittlere Jahreseinkommen liegt bei ungefähr 300 Euro.
Menschen mit Behinderungen sind in diesem Umfeld für die betroffenen Familien Belastung und Schande zugleich. Gehandicapte Kinder werden deshalb oft regelrecht versteckt. Sie sind chancenlos. ...
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