Selbstheilungsprozess +++ Tiefenentspannung +++ Faszienarbeit +++ Bindegewebstechnik
Konzepte stellen sich vor auf der Basis des pt_Konzepte-Fragebogens
Kathrin Farjami, Angelika Steeger, Susy Braun, Anita Stevens
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Auf einen Blick
Die bunte Vielfalt der Konzepte gibt der Physiotherapie von jeher wichtige Impulse. »pt« lädt die offiziellen Vertreter ein, anhand eines Fragebogens ihr Konzept vorzustellen. Dieses Mal beantwortet Ute Grams, Bowtech-Instruktorin, die Fragen der pt_Redaktion zum Konzept und zum Angebot.
Bowtech versteht sich als ein eigenständiges, dynamisches System einer Muskel-, Faszien- und Bindegewebsanwendung. Im Gegensatz zu anderen Techniken setzt Bowtech mit gezielten Griffen nur sanfte Impulse, die dem Körper dazu verhelfen, sich zu reorganisieren und zu entspannen. Durch die Anwendung erfolgt eine Ausbalancierung des gesamten Nervensystems.
Methode und Wirkungen
Die Behandlung setzt sich aus mehreren Griffsequenzen zusammen. Der Therapeut arbeitet mit sehr sanften Grifffolgen über Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke, Nerven und Faszien. Das ermöglicht es dem Körper, den Selbstheilungsprozess einzuleiten.
Damit der Körper die Signale der Griffsequenzen verarbeiten kann, lässt der Therapeut den Patienten nach jeder Griffsequenz etwa zwei Minuten in Form einer Pause ruhen. In der Regel dauert eine Bowtech-Behandlung zwischen 30 und 45 Minuten. Der optimale Abstand zwischen den Anwendungen beträgt 7 bis 10 Tage, denn solange arbeitet der Körper mindestens mit den Impulsen einer Behandlung.
Wirkungsweisen stellen sich vielfältig dar. Bowtech wirkt auf der körperlichen und psychischen Ebene. Das Konzept stellt sich als dynamische Muskel-
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