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Sportphysiotherapeutische Betreuung beim World-Cup in Kambodscha
Axel Wrede
Auf einen Blick
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten holte zum dritten Mal Gold beim Volleyball-World-Cup im Sommer 2011 in Kambodscha. Physiotherapeut Axel Wrede begleitete die Mannschaft. Lesen Sie über seine Erfahrungen und die wichtige Rolle, die der Sport im Leben von Menschen mit Behinderung spielen kann.
Standing Volleyball (siehe Glossar) wird von den behinderten Sportlern nach den internationalen Volleyballregeln der Nichtbehinderten gespielt. Das bedeutet, dass sie die gleiche Spielfeldabmessung haben, die gleiche Netzhöhe und die gleichen Spielgeräte. Ein offizielles Ärzteteam teilt die Behinderungsgrade (Tab. 1) ein, damit ein gerechter Wettkampf stattfindet.
Damit die Mannschaften bei einem Spiel vergleichbare Chancen haben, darf jeweils maximal ein Spieler aus der Kategorie A kommen und mindestens ein Spieler muss aus der Kategorie C auf dem Spielfeld eingesetzt werden.
Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten setzt sich derzeit aus 9 bis 12 Spielern und einem Betreuungsteam zusammen. Angeführt wird das Team seit 1983 von Bundestrainer Athanasios Papageorgiou. Die Deutschen sind vierfacher Paralympicssieger, vierfacher Weltmeister, zweifacher Welt-Cup-Sieger und fünffacher Europameister.
Das Team verfügt über einen A-Spieler mit einer nicht voll ausgebildeten Hand. Es spielen mehrere Behinderte der Kategorie B mit. Ihre jeweiligen Anamnesen lauten:
Sport und auch Leistungssport und damit zusammenhängende Erfolgserlebnisse können Menschen mit Behinderung Selbstvertrauen, Halt und Perspektive geben; die Gesichter der Spieler auf der Siegesfeier belegen das deutlich
Abbildung: Axel Wrede
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