PRAXIS_RECHT

Anwaltszwang +++ Abmahnung +++ Prozesskostenhilfe +++ Kündigung +++ Arbeitszeugnis

Arbeitsgerichtsverfahren

So läuft es

Ralph Jürgen Bährle

Foto: eschwarzer@fotolia.de

Auf einen Blick

Ein Arbeitsplatz bietet leider auch Anlässe für Streit. Wenn er nicht beizulegen ist, erscheint ein Gang zum Arbeitsgericht unvermeidlich – beginnt aber mit einer Güteverhandlung. Lesen Sie, wie ein Prozess abläuft, also welche Gründe zum Beispiel infrage kommen, welche Fristen zu beachten sind und wer die Kosten trägt.


Fallbeispiel

Physiotherapeut Engler hält die Kündigung seines Arbeitgebers zum 31. März in Händen. Warum ihm gekündigt wird, geht aus dem Schreiben nicht hervor. Reicht das Patientenaufkommen nicht mehr aus oder hat sich sein Arbeitgeber über ihn geärgert? Engler überlegt, was er gegen die Kündigung unternehmen kann.

Gang zum Arbeitsgericht?

Die Kündigung als das Ende eines arbeitsrechtlichen Konflikts? Oder »nur« aus betriebsbedingten Gründen notwendig? Egal, aus welchen Gründen die Kündigung erfolgt ist, der gekündigte Arbeitnehmer wird sich überlegen, ob er gegen die Kündigung gerichtlich vorgeht. Aber nicht nur bei Kündigungen kommt der Gang zum Arbeitsgericht infrage, sondern auch bei

Vorsicht Fristen

Gesetzlich geregelte Gerichtsfristen für eine arbeitsgerichtliche Klage gibt es nur für Kündigungen: Gegen eine Kündigung muss innerhalb von drei Wochen ...



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